Hasbara andersrum: KenFM „Rassistischer Zionismus“

hasbaraandersrum
Screenshot KenFM (beschnitten) Ken Jebsen beim Mahnwachen am Brandenburger Tor

Ein KenFM-Video zusammengefasst und daraus °wörtlich zitiert°, Judenhass in fett und meine Bemerkungen (in Klammern). (Inzwischen existiert auch ein wortgetreues Skript)

Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied dame.von.welt 21.04.2014 | 15:54 (vom Freitag auf Betreiben von Ken Jebsen am 20.1.2016 „unveröffentlicht„. Edit: der Blog wurde am 3.2.2016 wieder bei Der Freitag unter der alten URL zugänglich gemacht. Alle 197 Kommentare wurden gelöscht.)

Ken Jebsen eröffnet das Video mit der These, jeder hier würde die Menschenrechtsverletzungen in Israel/Palästina ignorieren, könne sich aber im Internet aka Nicht-mehr-Informations-Monopol des Staates informieren, wenn man das denn wolle. Daran anschließend wird der Erzfeind USA benannt, beleuchtet via blutiger US-Kolonisierung Südamerikas in Überleitung zur Findung/Benennung des Ersatzfeinds Islam nach dem Niedergang des Kommunismus, verschärft nach 9/11. Nun kommen Wirtschaft/Wallstreet/New World Order ins Spiel, in deren Auftrag die US-Politik gemacht wird, die UN ist ebenfalls Vasall.

Das dient der Überleitung zu den Eigentümern von Wallstreet und Wirtschaft, nämlich ca. Minute 9:15: °allen voran radikale Zionisten mit US-Paß, deren Hobby Israel ist und deren Lieblingssport im Schlachten von Arabern besteht°. Weiter geht es mit deren öffentlicher Präsenz und der perfektionierten Manipulation der öffentlichen Meinung, Vorraussetzung dafür: wahnsinnig viel Geld.

Nun kommen die 2-3 Prozent der US-Bürger mit °jüdischen Roots° ins Spiel, im Vergleich zu den etwa 25 Prozent mit deutschen Wurzeln (darunter keine Juden, die werden bei Jebsen wurzelmäßig ausgebürgert), während die 2-3% °jüdischer Roots° im Gegensatz zu den Deutschstämmigen 25-30 Prozent der reichsten Familien des Landes stellen. Die nicht nur die öffentliche Meinung manipulieren, sondern Politik- und Lobbypositionen besetzen, Präsidenten machen, beraten und sich deren Reden an die Nation vorlegen lassen, die bei Mißfallen geändert werden, bevor sie der us-amerikanischen Öffentlichkeit zur Kenntnis gelangen.

Die Printmedien, namentlich NYT und Washington Post, sind in der Hand besagter Lieblingssportler, ebenso Hollywood und die TV-Stationen. Israel und Mossad co-finanzieren Informationsbeschaffung via Thinktanks, die im Namen der us-amerikanischen Sicherheit den Angriff auf arabische Staaten nahelegen. CIA und FBI stehen hilflos der Enttarnung und stillen Abschiebung von Mossad-Agenten gegenüber, ihre Ermittlungen werden chronisch behindert, da die Pro-Israel-Lobby insbesondere in den höheren und höchsten Rängen der Macht dafür sorgt und die Machenschaften der Lobby erfolgreich verschleiert. Bush, Cheney und Rumsfeld agierten als Marionetten der radikalen Zionisten in zweiter Reihe, namentlich genannt werden Pearl, Abraham, Wolfowitz, Stern, Dershowitz, Cohn, Kagen, Crystal, Rubin, Adelma, Louis, Pollock, Brzeziński, Kissinger (keine Ahnung, ob ich die alle in korrekter Schreibweise wiedergegeben habe).

Minute 14:59: °Das gemeinsame Hobby dieser Zio-Cons ist die Schaffung eines israelischen Großreichs, konkret: ein Israel ohne Palästinenser. … Ins Altdeutsch übersetzt: Israel strebt in Palästina die Endlösung an, klassischer Genozid. Wer nicht deportiert werden kann, von sich aus flüchtet und nicht weiß, wohin, wird über kurz oder lang erschossen oder von Panzern überrollt oder aus der Luft mit Napalm oder Splitterbomben beglückt oder man dreht ihm, was am unauffälligsten ist, einfach das Wasser ab und setzt ihn auf die Zionistendiät, die im Kern darauf abzielt, den Palästinenser in Palästina auszurotten. Hat das schon mal jemand so drastisch formuliert? Die Palästinenser sollen in Palästina ausgerottet werden und die Welt schaut zu°.

Minute 16: °Dieser Völkermord läuft seit über 40 Jahren vor den Augen der Welt ab, diese schweigt oder wird zum Schweigen gebracht°

Jebsen erörtert die israelische Landnahme in den besetzten Gebieten, um zum Schluß und zur Vokabel °vollständig zerstörte Erde° zu kommen. Es folgt ein Menschen-Tier-Vergleich und die Annahme, WWF, Greenpeace und NaBu wären bei einer nahezu ausgerotteten Tier-Spezies längst eingeschritten, was bei Palästinensern aka °nur Menschen 2. Klasse° unterbleibt. Es geht weiter, Minute 16:44: mit °Vorsätzlicher Mord, um Platz zu schaffen für das auserwählte Volk. Kommt uns das nicht irgendwie bekannt vor? Ja.°

Nun geht es um jüdische Autoren wie u.a. Finkelstein, der Schmähkritik bis hin zu Morddrohungen gegen sie und um die Aushebelung jeder Antisemitismuskritik und Negierung jeder Möglichkeit zur Israelkritik, Minute 17:53 °Egal, was man jetzt antwortet, ist man selber ein Antisemit. Entweder, weil man einem israelischen Spitzenpolitiker etwas unterstellt oder weil man nicht energisch genug protestiert°

Um wieder bei den us-amerikanischen Israellobbyisten anzulanden und zu behaupten, das Buch von Norman Finkelstein ‚Die Holocaustindustrie‘ sei Minute 18:15: °nicht in einer einzigen amerikanischen Zeitung besprochen worden. In keiner, verrückt nicht wahr?° (danach muß man nicht lange suchen, kurz nach Erscheinen des Buchs 2000: A Tale of Two Holocausts von Omer Bartov in der NYT). Er gibt Teile des Inhalts von Finkelsteins Buch wieder, nach dem nur 15% der Kompensationsgelder bei Shoa-Überlebenden ankommt, während 85% zionistische Organisationen finanzieren und °die Umsetzung ihrer zum Teil faschistoiden Ideen, Minute 19:03: °Völkermord included°

Weiter geht’s mit Finkelsteins Buch und der Zweckentfremdung der Gelder, Jebsen nennt die ADL, die die Opferzahlen der Überlebenden mit zunehmendem zeitlichen Abstand von der Shoa wahrheitswidrig erhöhe (im Video wird parallel dazu ab ca. Minute 20 die Kontonummer von KenFM eingeblendet), Raul Hilberg und dessen Haltung zu Finkelstein kommt ins Spiel, um zu definieren, wer denn Antisemit sei, Minute 20:35: °Wer benutzt diesen Begriff und wem wird er reflexartig an den Kopf geworfen? Pauschal gilt: jeder, der im Westen Israel kritisiert oder sich für die Rechte des palästinensischen Volkes einsetzt, bekommt die Antisemitismuskeule zu spüren. Pauschal gilt auch: die, die diese Keule permanent schwingen, sind ausgerechnet jene, die selber Semiten im großen Stil erniedrigen, foltern und töten° unter Berufung auf James Petras und sein Buch ‚Herr oder Knecht?‘

Nun kommt ein bißchen Rassen-Erörterung über Semiten, ein David-Goliath-Vergleich Araber-Israelis und es geht zu den Grenzanlagen in Israel, Jebsen nennt sie °Mauer° und er schweift in die weite Welt, in der im Gegensatz zu Israel überall Grenzanlagen abgebaut und Folter angeprangert wird. (laut ai-Jahresbericht 2013 wird von 159 untersuchten in 112 Ländern gefoltert) Während in Israel Folter Minute 22:15: °diese Taktik zur Informationsbeschaffung durch Terror zum Tagesgeschäft° gehört. °Jeder zweite männliche Palästinenser wurde Opfer der israelischen Besatzungsmacht und hat eine israelische Gefangennahme plus hinter sich. immer mehr Kinder im Restpalästina kommen geistig behindert zur Welt, da es an Grundnahrungsmitteln der Mütter fehlt. Vorsätzlich° (<-dazu würden mich Jebsens Quellen interessieren)

Weiter geht’s mit us-amerikanischer Leugnung eines palästinensischen Volks nebst dazugehörigem Völkerrecht in Analogie zur Propaganda vor dem letzten Irakkrieg, der Infiltrierung, wenn zu aufwändig, der Gründung passender Universitäten, Gehirnformatierung künftiger Wissenschaftler, um Milton Friedman und die Finanzkrise zu streifen und bei der Globalisierung-> Monokultur auf allen Ebenen inklusive Information anzukommen. Minute 23:57: °Es sind radikale Zionisten, die uns pauschal einhämmern, das Christentum wäre durch den radikalen Islam bedroht. Es sind radikale Zionisten, die uns über die US-Regierung in Kriege führen und die den Araber pauschal verurteilen. Die Zerstörung des Irak hat den USA geschadet. Aber Israel genützt. Ein Widersacher weniger in der Region, ein Unterstützer der Palästinenser weniger auf der Landkarte°

Nun geht’s zum Iran und den historischen Fakten der Israel/USA-Unterstützung des Triple-A-Diktators Schah in Überleitung zur heutigen iranischen Atompolitik, während Israel über mindestens 200 Atomwaffen verfügt und Deutschland Israel atomwaffenfähige U-Boote schenkt. Gestreift werden Steuerzahler und Grundgesetz im Hinblick auf Waffenlieferung in Krisengebiete. Wichtiger der Verweis auf die Quellen (logo, jüdische Thinktanks) für Ahmadineschad-Lügen als die gleichen für Massenvernichtungswaffen in Irak in Analogie zu Religion-> Beweise fehl am Platz-> °Glaubenmüssen, damit andere daran glauben müssen°-> kennt nur ein Ziel, die arabischen Nationen müssen zerschlagen werden (man erkläre mal jemandem aus Iran, er sei Araber…) ist gleich: Teile und herrsche!

Minute 25:49 (gleich verschwindet auch der KenFM-Spendenaufruf wieder, bei ’nach den Methoden der Nazis‘): °Das Volk ohne Raum, das auserwählte Volk, agiert mittels Mossad, der sich, welche Ironie, auch mit SS schreibt, nach den Methoden der Nazis. Über jegliches Recht hinwegsetzen, über Leichen gehen und selbst die eigenen Verbündeten ausspitzeln. Wo ist der Unterschied in der Ideologie und dem Grundanspruch zwischen auserwähltem Volk und Herrenrasse?°

Jebsen unterstellt, in Israel gäbe es keine Courage gegen Menschenrechtsverletzungen zionistischer Hetzer (er möge sich gelegentlich über die Vielzahl jüdischer pro-palästinensischer NGOs informieren), während man als Jude die ganze Welt gegen sich wähnt, was er unter °Verfolgungswahn° fasst und zum Film ‚Defamation‘ von Yoav Shamir kommt-> ein preisgekrönter Film, (wiederholt mit: ein entlarvender, authentischer, nachdenklicher, jüdischer Film).

Minute 26:50: °Kein Volk hat mehr Erfahrung im Foltern von arabischen Semiten als jüdische Semiten und diese Erfahrung kommt auch in Abu Ghraib und Guantanamo, also nicht nur in israelischen Gefängnissen zum Einsatz° Hoch anzurechnen sei die Aufdeckung Seymour Hershs, wundern muß sich Jebsen allerdings, daß er °das von Zionisten stammende Folter-Knowhow mit keinem Wort erwähnt°, Minute 27:13: °vielleicht, weil er, selbst mit jüdischen Roots ausgestattet, die Macht der Israel-Lobby in den USA fürchtet. Sehen wir genau hin und betrachten wir die Denke der radikalen Zionisten auf diesem Planeten: Zionismus ist in seiner ganzen Radikalität zu Ende gedacht ziemlich identisch mit der Rassenideologie der Nationalsozialisten. Man geht davon aus, dem Rest der Menschheit überlegen zu sein: das legitimiert jedes Handeln°

Das illustriert Jebsen unter Vereinnahmung von Elie Wiesel und dessen Aufassung über die Besonderheit der Zugehörigkeit zum Judentum und der (auch von Götz Aly vertretenen) Neid-These zur Entstehung von Judenhaß. Finkelstein hält das wiederum für ‚jüdischen Chauvinismus‘ und wird von Jebsen gegen Wiesel in Stellung gebracht, nicht ohne Erwähnung von Wiesels 25.000$-Vortrags-Honoraren. Weiter geht’s mit exklusiv jüdischen Shoa-Mahnmalen und ein bißchen mehr Opfervergleich, diesmal mit den Sinti und Roma, Behinderten, Homosexuellen. Daraus leitet Jebsen die Frage ab, ob angesichts von Mahnmalen für Juden alle anderen von den Nazis Verfolgten °minderen Rassen angehören°. Es folgen Stéphane Hessel und Richard Goldstone->Antisemitismuskeule nach Kritik an den Lebensumständen der Palästinenser.

Wer in Jebsens Zionisten-Lobby-Welt überhaupt nicht spurt, für den packt die Zionisten-Lobby Minute 30:53: °die Massenvernichtungswaffe per se aus: Holocaustleugner. Der ist man übrigens auch, sobald man irgendein Verbrechen auf diesem Planeten mit dem Holocaust vergleicht, denn dann relativiert man ihn, laut Holocaustindustrie. Sie selber kann den  Begriff natürlich benutzen, wie sie möchte und ihn gegen Personen verwenden, sobald es ihr politisch in den Kram passt. Sie hat die Copyright-Rechte an diesem Begriff und erklärt uns permanent, daß der Holocaust unique sei, einmalig, mit nichts zu vergleichen, ein absolutes Novum in der Geschichte der Menschheit, für immer und ewig, wie der Urknall. Dem wagt kaum einer zu widersprechen. Das Einzige, was am Holocaust der Nazis einmalig ist, ist (Kunstpause) sein Datum°

(Entgegen landläufiger Meinung kann man sogar Äpfel und Birnen vergleichen, es gelingt auf diese Weise, die Unterschiede herauszuarbeiten. Diese Mühe sollte man sich allerdings über das Datum und die Vorsilbe Holo- hinaus machen)

Laut Jebsen ist der erste Aussprecher des Begriffs Friedrich Engels, das Gehopse geht weiter mit Darwin, Volksgesundheit, Zwangssterilisationen in (wo, wenn nicht Israel? Genau:) den USA, gegenwärtiger Eugenik laut Historiker A. Bauer, Hitler und dessen einfaches Aufspringen auf den °Rassenwahnzug° und seine Besuche sowjetischer KZs vor dem Bau eigener, wo man °20 Jahre Vorsprung im massenhaften Vernichten von Menschen° hatte und Hitler °großzügig das Knowhow der Massenvernichtung durch Vernichtungslager° überließ.

Die Gleichsetzung von Holodomor und Holocaust ermöglicht Jebsen den folgenden Satz, Minute 34:05: °Auschwitz war also eine Wiederholung und rutscht damit in den Holocaust-Charts auf Platz 2°

Er verbreitet sich weiter über die Holocaustindustrie, der bei einem Plural von Holocaust die Geschäftsgrundlage abhanden käme, fragt, wo die eigentlich 10 Jahre nach Hitler angesichts der Rassentrennung der USA war, Rosa Parks, es geht erneut um Mahnmale, für Juden in Washington, kein Mahnmal für die indigenen amerikanischen Völker und dem Landraub an ihnen, durch den laut Jebsen Minute 36: °der Holocaust der Nazis in der Unterdisziplin Raub ebenfalls auf Platz 2 der größten Verbrechen der Menschheit° rutscht. Es geht ihm um den Eindruck, den ein Mahnmal der Opfer des Stalinismus statt des Berliner Holocaustmahnmals auf Angehörige anderer Nationen machen würde, die Frage, warum der Holocaust erst mit dem Israelkrieg von ’67 interessant wurde und läßt Finkelstein die Antwort darauf geben: für amerikanische Juden ist der Holocaust identitätsstiftend und die mit den amerikanischen Juden in einem Atemzug erwähnte ADL setzt ihre Politik mit Biegen und Brechen durch.

Dann geht’s erneut um ‚Defamation‘ und Yoav Shamir und die Unauffindbarkeit von nicht-lächerlichem Antisemitismus. Nun kommt ein Hitler-lobender Intellektueller zu Wort: Sir Bernard Shaw und das von ihm geforderte, schmerzlos tötende Gas, das nach Jebsen als Zyklon B in die Geschichte einging, gefolgt von us-amerikanischen Hitler- und Holocaust-unterstützenden Konzerne wie Standard Oil, General Motors, Ford, IBM. ‚Mein Kampf‘ als international diskutierter Bestseller und deutsches Hochzeitsgeschenk, als Fortsetzung von Henry Fords ‚Der internationale Jude‘, plus etwas Historiker-name-dropping.

Schwupps ist das 3. Reich auch schon wieder vorbei und es geht um us-amerikanische Kommunistenhetze, den Aufbau von Gehlen als Vorläufer des BND zu diesem Zweck, McCarthy, unterstützt von der ADL, nebst deren Empfehlung zur Überprüfung von  Hannah Arendt (und einem, Name nicht wirklich verständlich, Noam Chomsky?)

Jebsen stimmt Hilberg zu: der Holocaust reicht bis in die Gegenwart und ist nur in Teilen bekannt, nur zu 20% erforscht. Es geht dahin mit den Nürnberger Prozessen, vor denen Deutschland zu recht am Pranger stand und Eichmann sich in Jerusalem zu verantworten hatte, während Wernher von Braun am Mondflug schraubte und (whow, Super-Wortspiel) die Nasa braun färbte. Minute 42:12: °Man kann sagen, der erste Mensch auf dem Mond wurde von einem Nazi im Auftrag der USA dorthin gebracht und gefeiert°

Weiter geht’s mit Kissinger und dessen 2010 bekannt gewordenen Einflüsterungen in Nixons Ohr, als Golda Meir um mehr amerikanischen Druck auf die UDSSR bat, Juden nach Israel auswandern zu lassen nebst Überleitung zu den Intellektuellen heute und deren Untätigkeit/Zynismus gegenüber radikal-zionistischen Verbrechen an den Palästinensern.

Nun geht es um unter doppelten Standards angewandte Rechtsgrundbegriffe, um die ausgehebelte Unschuldsvermutung, indem Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Iran zu beweisen haben, was sie nicht haben. Jebsen setzt die eine, dem Iran unterstellte Atomwaffe den bekannten 200 Nuklearsprengköpfen des sich von Iran bedroht fühlenden Israel entgegen und fragt, wie Israel eigentlich in deren Besitz kommen konnte, da das Land für Atomtests etc. zu klein ist. Er nennt die USA als Land, das dann wohl Kernwaffen exportiert, fragt nach Rußland, Frankreich, Großbritannien und schließt letzteres aus: wegen des gegen die britische Mandatsherrschaft gerichteten Irgun-Terror.

Es folgt ein kleiner Abriß über Menachem Begins Karriere vom führenden Irgun-Mitglied zum israelischen Ministerpräsidenten, Aussenminister und gern gesehenem Gast u.a. der USA, dem Lohnen von Terror, falls man die richtigen Freunde hat und schon landet Jebsen wieder beim zionistischen und weit reichenden Netzwerk, das °heute noch effizienter arbeitet als je zuvor°, in Form der von zionistischen Thinktanks erzeugten, stichhaltigen Beweise für die Existenz iranischer Atomwaffen.

Weltbank, IWF, UN, IAEA sind von us-amerikanischen Eliten kontrolliert, die wiederum von radikalen Zionisten gelenkt werden, um uns °den Kopf für klassische Fragen zu verdrehen°, warum z.b. die IAEA Iran unausgesetzt kontrolliert, während sie israelischen Boden nicht mal zu betreten versucht, wodurch zwangsläufig alle nicht zum amerikanischen Imperium gehörenden Länder kein Vertrauen zu unserem System haben können. US-amerikanische Politiker mit jüdischen Roots/die zionistischen Lobbys haben kein Problem mit der Weitergabe geheimster Informationen an Israel aka Hochverrat.

FBI und CIA geraten bei Jebsen zu den eigentlichen Bewahrern von Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten (wir erinnern uns? Genau, FBI/CIA werden von der Zionistenlobby in der zweiten Reihe hinter der Macht an ihrer Arbeit gehindert), während er bei Intellektuellen °eine nur aus Nazideutschland bekannte Verdrängungsleistung° diagnostiziert. Jebsen hüpft von seinen °verbotenen Vergleichen° über Pressefreiheit, Israel loves Iran zu Rassisten, die im 21. Jhdt keine Machtpositionen innehaben sollten, weil ihre einzige Sprache Gewalt ist und die, wenn jüdische Roots, jüdische Roots haben. Er leitet fix über zur zionistischen Macht in Politik und Medien und läßt seine Gemeinde aber hoffen, da die zionistische Macht zahlenmäßig gering ist, trotz viel Geld und gegen die das von Jebsen gebrochene Tabu der Benennung von mit jüdischen Roots ausgestatteten Kriegstreiber als Kriegstreiber hilft.

Er tut das aber nicht, weil die jüdische Roots haben, sondern obwohl und kommt zum °Broderline-Syndrom° anhand von Günter Grass -> Antisemitismuskeule, wegen der Zionistenlobby in deutschen Medien. Minute 51:54: °Broder hätte im 3. Reich einen hervorragenden Lagerkommandanten abgegeben und würde heute in jedem israelischen Folterknast seinen Spaß haben. Haß ist sein Antrieb und ohne den erfundenen Feind ist der Springerscherge nichts. Broder sucht nichts so sehr wie eine offene Wunde, in der er mit seinem heißen Lötkolben herumstochern kann. Der kleine Mann ist ein perfider Sadist und wird durch die Prototypen der intellektuellen Mitläufer, die jedes totalitäre System benötigt, um Macht mit dem Stiefel auszuüben, unterstützt. Würde in Broders Büchern das Wort Araber durch Jude ersetzt, stünden diese längst auf dem Index. Broder begrüßt es, uns durch seine als Unterhaltung getarnten Hetzsendung powered by GEZ zu Mittätern zu machen. Er feiert es, wann immer es ihm gelingt, den sozialen Frieden in diesem Land nachhaltig zu stören. Er lobt öffentlich Massenmörder wie Breivik, der sich ebenfalls auf Broder bezieht und angab, Broder hätte ihn zu seinem Mord an über 80 Jugendlichen inspiriert. Broder, der jetzt mit voller Wucht auf Günter Grass einprügelt, nennt den holländischen braunen Hetzer Geert Wilders einen mutigen Mann, wohl wissend, daß der seinen Feinschliff in einem israelischen Kibbuz erfuhr°

Jebsen macht weiter mit Pressefreiheit, eigener Meinung, der Zionistenlobby und ihrer Willkür, die nach Äußerung besagter eigener Meinung jeden in den Dreck tritt, um zum Nichtwundern über einen zukünftig möglichen °roten Halbmond mit der Aufschrift Moslem, Begründung potentieller Terrorist, Gefahr für die nationale Sicherheit, antisemitischer Background° am Revers von Palästinensern und us-amerikanischen Arabern zu springen (an dieser Stelle erscheint wieder die Kontonummer von KenFM). Jebsen ist nämlich derjenige, der den echten Antisemitismus bekämpft, indem er (und nur er) die inflationär angewandte Antisemitismuskeule zur Durchsetzung faschistoider Ideen auf der Landkarte zutreffend und mutig benennt.

Minute 54:04: °Ein Großreich Israel, vollständig befreit von Palästinensern und wenn überhaupt, umgeben von primitiven arabischen Stämmen, denen man vorher ihr Rückgrat gebrochen hat. Die sogenannte San-Salvador-Option, die da lautet, sämtliche Intellektuelle umzubringen oder vertreiben zu lassen, auf daß die nächste Generation nur noch aus ungebildeten Schafhirten besteht. Analphabeten, die den neuen Herren aus der Hand fressen. Das ist Herrenrassedenken°

Beim Treten vor seine Berliner Tür sieht Jebsen alle paar Meter Stolpersteine, die ihn/uns daran erinnern sollen, daß Unmenschlichkeit nicht zum Alltag wird, was aber laut Jebsen längst geschehen ist. Minute 55: °Das grausame Schicksal der Überlebenden der europäischen Juden hat die Nachfahren stumpf gemacht gegenüber dem Leid anderer Menschen. Ihr Grausamkeitslevel verläuft auf einer vom Holocaust gefrästen Vernichtungskurve. Diese ist und war in all ihren Aspekten pervers und taugt nicht als Orientierung für eine humanere Welt. Wenn man heute an jedem Punkt Palästinas, an dem ein palästinensischer Zivilist durch einen israelischen Besatzungssoldat umgekommen ist, einen solchen Stolperstein einschlagen würde, wäre der Boden Palästinas aus dem Orbit zu erkennen. Er würde flächendeckend messingfarben Unrecht reflektieren° (im Rahmen der Shoa wurden rund 6 Millionen Juden ermordet und zu deren Erinnerung etwa 55.000 Stolpersteine verlegt (Stand November 2015). Seit 1948 wurden wahrscheinlich rund 15.000 Palästinenser direkt von Israelis getötet (Ergebnis intensiver Suche in x verschiedenen Quellen))

Jebsen fragt, wann die Weltgemeinschaft Israel ächtet und sanktioniert, Israels Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor Gericht stellt und die UN die Zweistaatenlösung durchsetzt, andernfalls Minute 56:03: °wird es bald kein palästinensisches Volk in Palästina mehr geben. Was Adolf Hitler während der Shoa mit den Juden nicht gelungen ist, hätten radikale Zionisten mit den Palästinensern dann erreicht (leise bedrohliche Musik, Kunstpause): die Endlösung.

Jebsen schließt mit Mohammed Ali, der im vietnamesischen Bürger/Vietkong keinen Feind sehen konnte, den Kriegsdienst verweigerte und zum Islam konvertierte, weil der Vietkong ihn nie ‚Nigger‘ genannt hat. Ken Jebsen hat kein Problem mit dem Moslem, weil der Moslem ihn nie Antisemit genannt hat.

(Finis)



 

Der Freitag bewirbt sich selbst als „Kritisch. Mutig. Meinungsstark.

Das scheint im Umgang mit Blogs der Freitagcommunity nur mehr bedingt zu gelten. Der Blog mußte nach hier umziehen, weil Ken Jebsen dessen Löschung bei Der Freitag veranlassen konnte.

Das Loch im Internet, das Jakob Augstein und Ken Jebsen damit gerissen haben, kann der Umzug vom Freitag in einen WordPressblog natürlich nicht reparieren, denn die zahllosen Verlinkungen zum Originalbeitrag beim Freitag gehen weiterhin ins Nirwana.

Es soll aber trotzdem jede/r wissen können, welches Maß an antisemitischen Stereotypen á la „jüdische Weltverschwörung“, „Weltfinanzjudentum“, Israel-3.Reich-Gleichsetzung, an Falschbehauptungen und journalistischer Unredlichkeit bei Ken Jebsen/KenFM mitgekauft wird. Trotz Ken Jebsens emsigen Versuchen, im Internet feucht hinter sich aufzuwischen, mit Anwälten (und Jakob Augstein) als Putzhilfen. Das www vergißt nix, stupid!

 

Der Originalbeitrag beim Freitag war nicht nur mit 197 mitgelöschten Kommentaren versehen, sondern auch mit einem umfangreichen Informationsteil mit mehr als 50 lesenswerten Quellen zu Montagsmahnwachen, Querfront, Israel/Palästina, Shoa, 3. Reich, Judentum, Antisemitismus, Antijudaismus, Judenemanzipation, Zionistenkongresse etc.etc. Von den 10 dort ebenfalls verlinkten Blogs der Freitag-Community sind bis auf zwei alle verschwunden.

Mir kam zu Ohren, daß Ken Jebsens Einwände gegen eine (1) der Quellen und gegen die Kommentare zur Komplettlöschung führten, deswegen lasse ich beides vorläufig weg. Bis mir endlich vom Freitag mitgeteilt wird, ob der Blog (mit welchen Editierungen?) wieder auf die ursprüngliche URL geruckelt werden und mit was genau Ken Jebsen nicht mehr leben kann. Diese Auskunft war für den 21.1.2016 zugesagt, nix ist passiert und ich habe keine Lust zu noch mehr Hinterhertelefoniererei.

Der guten Ordnung halber: den ursprünglichen link zum KenFM-Video ‚Rassistischer Zionismus‘ habe ich durch eins der vielen nicht ‚privat‘ geschalteten Videos ersetzt, ein paar Formulierungen geglättet, zeitliche Angaben dem Umzug aus dem Freitag im April 2014 ins Hier und Jetzt angepasst und einige meiner ewigen Rächtschreip- und Zeichensetzungsfehler getilgt.

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29 Gedanken zu „Hasbara andersrum: KenFM „Rassistischer Zionismus“

  1. Der obere Teil des Beitrags kann bitte gern rebloggt, gespiegelt oder sonstwie als Vollzitat verwendet werden.

    Um nicht zu sagen: ich bitte um Unterstützung und um breitflächige Verbreitung.

    Ja, Sie, genau Sie sind gemeint!

    Vor Ken Jebsens anwalts- und strafbewehrten Versuchen der Beschneidung von Meinungs- und Pressefreiheit wird nur Ihre Unterstützung schützen, Barbara Streisand läßt grüßen.

    Danke dafür im Vorraus.

  2. Wahnsinn!
    Aber, was ich echt nicht verstehe: Warum der Blog überhaupt depubliziert wurde?
    Da es ja wirklich keine unbelegten Stellen im Text gibt; es sich sogar um eine Abschrift mit Interpretation handelte. (Unbeding auch das Video noch downloadendownloadendownloaden!, falls Herr Jebsen versuchen sollte dies ebenso aus dem Netz zu tilgen.)

    Vor allem hatten sich immer wieder Blogger und Autoren gerade auf diesen Blog, mit seinen vielen guten Kommentaren und Links, berufen.
    Meines Erachtens kann Ken Jebsen juristisch nicht dagegen vorgehen, da es in Deutschland immer noch das Recht auf freie Meinungsäußerung gibt. Natürlich versucht er’s, – ist sein Privileg. Aber rein juristisch, dürften seine Chancen gegen Null gehen; da er praktisch da keine Handhabe hat.

    Das »Depublizieren« des Blogs ist also eigentlich unnötig und sehr sehr schade.

    Ein Interview mit Jebsen dazu wäre geil? Fänd ich super! Der ganze Vorgang gehört fett aufgeblasen.
    Wo sitzt Jebsen? Berlin? … würde einfach versuchen ihn mit der Gopro morgens, wenn er aus dem Haus geht, zu überraschen: »Mr. Jebsen, warum klagen sie gegen einen Blogtext, der 2 Jahre als ist und die Meinung einer Bloggerin darstellt?« :)

    Danke schon mal für den Blog. Grüße.

    • Wo sitzt Jebsen? Berlin? … würde einfach versuchen ihn mit der Gopro morgens, wenn er aus dem Haus geht, zu überraschen: »Mr. Jebsen, warum klagen sie gegen einen Blogtext, der 2 Jahre als ist und die Meinung einer Bloggerin darstellt?«

      Immer nur zu, Frau Auerbach…;-)… Ich wünsche einfach viel Erfolg und sehr viel Vergnügen!

      Aber, was ich echt nicht verstehe: Warum der Blog überhaupt depubliziert wurde? … Aber rein juristisch, dürften seine Chancen gegen Null gehen; da er praktisch da keine Handhabe hat.

      Da sind wir jetzt schon zwei eine ganze Reihe von Leuten, die das überhaupt gar nicht verstehen.

      Fakt ist, daß Jebsen dagegen vorgegangen IST und irgendeine Handhabe HAT und daß der Blog beim Freitag verschwunden ist, neben anderen Blogs.

      Fakt ist auch, daß es nicht für nötig gehalten wird, mir zu sagen oder zu schreiben oder sonstwie mitzuteilen, was genau Ken Jebsen jetzt eigentlich nicht passt.

      Ist ja nicht so, daß ich fehlerlos wäre. Das weiß ich und verhalte mich dementsprechend, sprich: ich würde einen Fehler selbstredend und umgehend korrigieren.

      Beim Freitag werden mögliche Fehler nicht korrigiert, sondern es wird gleich ganz „unveröffentlicht“.

    • (Unbeding auch das Video noch downloadendownloadendownloaden!, falls Herr Jebsen versuchen sollte dies ebenso aus dem Netz zu tilgen.)

      Video ist hier vorrätig.

  3. Ist schon ne geile Geschichte. Viel Stoff.

    »Fakt ist, daß Jebsen dagegen vorgegangen IST und irgendeine Handhabe HAT und daß der Blog beim Freitag verschwunden ist, neben anderen Blogs.«

    Hm. Spricht so ungefähr gegen alles, was mir über das deutsche Recht auf freie Meinungsäußerung/Urheberrecht bekannt ist. (Vielleicht eine Überrektion aus Unvermögen? Die Kinder müssen ihr Handwerk vielleicht erst noch lernen?)

    Interessehalber, da mir der Überblick fehlt: Welche Blogs wurden außerdem noch depubliziert?

    • Interessehalber, da mir der Überblick fehlt: Welche Blogs wurden außerdem noch depubliziert?

      Keine Ahnung, weiß ich nicht.
      Fragen Sie am besten in der FC nach, wer noch einen Blog vermisst, hm?
      Mir fehlt jeder Überblick, ich bin seit einem halben Jahr nicht mehr beim Freitag aktiv und verfolge nicht mehr allzu viel.

  4. Pingback: Ken Jebsen geht gegen Bloggerin Dame von Welt vor – montagfrei

  5. Edit: ich habe die Überschrift geändert, nämlich ‚Zionistischer Rassismus‘ durch den richtigen Titel ‚Rassistischer Zionismus‘ ersetzt. Auaweiaojeminewiepeinlich.

    Erklärung: ich hatte heute morgen so abscheuliche Kopfschmerzen, daß ich sogar zunächst einen Titel ‚Rassistischer Rassismus‘ verbraten hatte, den Beitrag wieder in die Entwürfe geschoben, die URL geändert, noch bei jemandem nachgefragt hatte, ob’s denn jetzt stimmt… es stimmte nicht.
    Tut mir sehr leid, URL muß so bleiben. Und ich mache jetzt aber sofort die Kiste aus, ich bin nix wert heute °_O

  6. SuzieQ hat letzte Nacht-> eine bildschöne Recherche in einem Kommentar veröffentlicht, dessen Übernahme ich mir erlaube:

    Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da…

    … ich hab da mal was vorbereitet… nee, bin drüber gestolpert, möchte es nicht vorenthalten, ich denke, es findet sich eine mögliche Erklärung für evtl Verhalten von Seiten des dF.

    Ich möchte betonen, dass die möglichen Beweggründe des dF und die (noch immer vermisste) Äußerung dazu an einzelne Blogger (und gern an alle Leser) zweierlei sind. Davon abgesehen ist es durchaus von Interesse, wenn dF öffentlich macht, welche die gängigen Mittel (hier von Ken Jebsen) sind, um zur Depublizierung führen zu können/wollen.
    Dann kann nämlich ggf anders iSv ‚unangreifbar‘ formuliert werden ;o)

    Ich fand von der ‚Otto Brenner Stiftung‘ (eine Stiftung der IG Metall) das Arbeitspapier Nr. 18 mit dem Titel „Querfront“ – Karriere eines politisch-publizistischen Netzwerks“,
    dh, ich fand es erst mal nicht, sondern eine-> Erklärung (vom 07.09.2015, ‚gekrönt‘ von dieser-> Grafik), dass das Papier aus juristischen Gründen vom Netz genommen wurde/genommen werden musste.

    daraus zitiert:

    Ein Thema was viele Medien nicht öffentlich machen um keine Nachahmer zu animieren, aber eine Strategie die inzwischen sämtliche Akteure der alten und neuen Rechten samt Verschwörungsszene erfolgreich praktizieren: Alle kritischen Artikel erst einmal abmahnen und mit Klage drohen, was dazu führt das manche Medien über bestimmte Personen und Themen überhaupt nicht mehr berichten und viele Medien Artikel zur antisemitischen, verschwörungsideologischen, rassistischen, antimuslimischen und/oder neonazistischen Szene von eigenen Juristen vor Veröffentlichung vorzensieren lassen.

    und

    Eine Zensur findet nicht statt«, heißt es im Grundgesetz. Wohl aber gibt es die drohende Möglichkeit einer nachträglichen Zensur. Sie kann sich schnell und leicht zur vorauseilenden Selbstzensur – der sogenannten Schere im Kopf – verselbständigen. Die nachträgliche Zensur setzt beispielsweise ein, wenn sich jemand durch eine Meinungsäußerung in seinem »Recht der persönlichen Ehre« verletzt fühlt, von dem im Grundgesetz ebenfalls die Rede ist, oder wenn er einfach nur Lust verspürt und über genug Geld verfügt, einen Gegner in einen langen, kostspieligen Rechtsstreit zu verwickeln. Wer im politischen Meinungsstreit an eine solche Person gerät, hat Pech gehabt. Es bleibt ihm nämlich nur die Wahl, die verlangte Unterlassungserklärung zu unterschreiben und dem angeblich Beleidigten das Anwaltshonorar, vermutlich etwas über 1.000 Euro, zu zahlen, oder sich in ein Gerichtsverfahren hineinziehen zu lassen, dessen Kosten sehr bald schon im fünfstelligen Bereich liegen. Unabhängig vom unsicheren Prozessausgang verliert man dabei mit Sicherheit Geld, Zeit und Lebensfreude. Übrigens droht, selbst wenn man die Unterlassungserklärung unterschreibt und die Anwaltsrechnung bezahlt, immer noch eine Beleidigungsklage, auch wenn es dazu meist nicht kommt.

    (Knut Mellenthin)

    und

    Eine Einschränkung der Meinungsfreiheit auf Grund zu eng ausgelegter Persönlichkeitsrechte: Antisemiten müssen in Deutschland in den seltensten Fällen mit juristischer Verfolgung rechnen – wer einen Antisemiten als Antisemiten bezeichnet aber schon.

    Besonders absurd wird es zudem, wenn Leute wie Jürgen Elsässer, die selbst gern austeilen nicht einstecken wollen,…

    und

    Die Fälle Michael Stürzenberger, der kein Neonazi, und Jürgen Elsässer, der kein Antisemit sein will, haben eine wichtige Übereinstimmung: Beide Kläger sind bekannt als aggressive Polemiker, die mit Beleidigungen nicht zimperlich sind und Pauschalvorwürfe gegen Menschengruppen in einer Weise erheben, die den Verdacht der Volksverhetzung im Sinne des Paragraphen 130 StGB nahelegt.[…]Ein Boxer, der einen Gegner wegen Körperverletzung im Ring verklagen möchte, weil er einen heftigen Schlag auf die Nase bekommen hat, würde von der deutschen Justiz höchstwahrscheinlich abgewiesen. Ebensowenig sollten die Gerichte notorischen Polemikern, Beleidigern und Dreckschleuderern ein Forum bieten, ihre Persönlichkeitsrechte als Waffe im Meinungsstreit einzusetzen. Jeder, auch Stürzenberger und Elsässer, hat das Recht, sich gegen unbewiesene Tatsachenbehauptungen – wie etwa: Er fahre betrunken Auto, schlage seine Frau oder arbeite für den Mossad – zur Wehr zu setzen. Aber alles, was den politischen Meinungsstreit betrifft, darf die Gerichte nichts angehen.

    (Knut Mellenthin)

    und

    Personen die gerne Abmahnungen versenden und zum Teil vor Gericht damit erfolgreich sind bzw. waren z.B.:

    Ken Jebsen, Jürgen Elsässer, Mario Rönsch, Xavier Naidoo, Oliver Janich, einige Autoren des Kopp-Verlags, viele NPD-, „Die Freiheit“- und AfD-Funktionäre, Organisatoren von Montagsmahnwachen und Pegida-Ablegern.

    Zitate Ende

    Desweiteren finden sich im Netz eine-> Richtigstellung (vom 19.08.2015), eine-> weitere Erklärung (vom 19.10.2015) und die-> korrigierte Fassung des Arbeitspapier Nr. 18 (vom 19.08.2015; Autor Dr. Wolfgang Storz), alle drei von der OBS.

    Offensichtlich ist publizieren nach Androhung von was auch immer möglich, es braucht aweng know-how. Hier gibt es die-> Möglichkeit, einen Rückruf anzufragen. ;o)

    Überhaupt lohnen sich weitere der Kommentare in SuzieQs Blog.

  7. „Besonders absurd wird es zudem, wenn Leute wie Jürgen Elsässer, die selbst gern austeilen nicht einstecken wollen,…“
    Richtig, jede/r, der sich öffentlich äußert, hat Kritik und Interpretation seiner/ihrer Aussagen zu ertragen.
    Evtl. sollte mensch dahingehend das Persönlichkeitsrecht ändern.
    Und selbst mit Böswilligkeit sind in dem Artikel über Jebsens Rede weder Beleidigungen noch Polemik, üble Nachrede o.ä. zu finden.

  8. Hach…-> SuzieQ…;-)…

    Wie muss oder kann ich mir die show nun vorstellen?
    Blogs im dF, per tag gefunden (oder hat er sie etwa alle gelesen/lesen lassen?), werden unter einer Art Generalverdacht, KJs Persönlichkeitsrechte zu verletzen, mit Schadensersatzansprüchen bedroht?
    Er erwartet mithilfe einer Klageandrohung die Abgabe einer Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung?

    Na und?

    Mittel der ersten Wahl: Autoren der blogs informieren, dass die Texte vorsorglich (und zwar mit Betonung ‚auf Zeit‘) depubliziert werden.
    Dann: Texte scannen nach möglichen Fallen, diese umschreiben/geringfügigst ändern/belegen, Text wieder veröffentlichen.
    Erklärungen nicht unterschreiben.

    So elegant handelte die-> OBS, die in Berlin ein Büro hat,

    Berliner Büro der Otto Brenner Stiftung

    Alte Jakobstr. 149

    10969 Berlin – Kreuzberg

    fon 030/25396010

    fax 030/25396011

    (huhu ;o))

    Hintergrund für die Entscheidung, das Papier aus dem Netz zu nehmen, war, dass Herr Jebsen von der Untersuchung seine Persönlichkeitsrechte verletzt sah, Schadens- ersatzansprüche androhte, Änderungen an dem Arbeitspapier verlangte, die Abgabe einer Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung erwartete und bei Ablehnung mit einer Klage vor Gericht drohte. Die Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung ist seitens der Stiftung nicht unterschrieben worden. Auch der Text einer Gegendarstellung, die der Rechtsanwalt von Herrn Jebsen am 18. September der OBS vorlegte, war nach unserer Einschätzung nicht veröffentlichungsfähig. Stiftung und Autor waren und sind sich einig: Eine gerichtliche Auseinandersetzung über ein Arbeitspapier, über dessen Befunde und Wertungen selbstverständlich gestritten werden kann und soll, ist dem Gegenstand unangemessen. So kam es zu der Entscheidung, das Arbeitspapier aus dem Netz zu nehmen, damit die Rechtsanwälte beider Seiten in Ruhe die Sachlage klären und etwaige berechtigte Ansprüche von Herrn Jebsen auf Änderungen festhalten können. Dass Fehler oder falsche Tatsachenbehauptungen zu korrigieren sind, ist für Stiftung wie Autor selbstverständlich. Alle telefonischen und schriftlichen Versuche von Stiftung und unserem gemeinsamen Rechtsanwalt, zwischenzeitlich zu einer verbindlichen außergerichtlichen Einigung mit dem Rechtsbeistand von Herrn Jebsen zu kommen, sind bisher erfolglos gewesen. Deswegen wird das Arbeitspapier in einer geringfügig überarbeiteten Fassung mit Datum vom 19. Oktober wieder online gestellt und von Stiftung und Autor ausschließlich in dieser Fassung verbreitet. Die redaktionellen Korrekturen und inhaltlichen Präzisierungen berühren in keiner Weise den Kern des Arbeitspapieres und die zentralen Befunde der Untersuchung….

    Danke für die Recherche!

  9. Das letzte Mal, dass ich jemanden so intensiv um den eigenen Ruf bemüht gesehen habe, war bei Marchionne und Alfa
    https://www.freitag.de/autoren/ed2murrow/sagst-du-alfa-mito-meinst-du-fiat-mida
    Mittlerweile ist deren Klage in der Berufungsinstanz rechtskräftig abgewiesen, TV und Reporter haben völlig zulässig gehandelt und den Alfa Mito („Mythos“) als eben ein Versprechen zuviel gezeigt.
    Das trifft auf Jebsen zu. Wenn er heute „das System“ anprangert, „das uns lenkt“, trompetet er in ein bekanntes Horn. Vergessen lassen will er aber, auf welch schwachen Füssen (Michael Bittner ist da weniger fein und attestiert KJ psychische Befindlichkeiten) seine Kritik aufgrund des eigenen kruden Weltbildes steht – aber der Mythos KenFM muss leben. Oder so.
    Der Unterschied? Nicht ein Produkt würde es gelten zu verteidigen, sondern eine (zukunftsweisende) Politik. Ken Jebsen aber schafft es, seine in Wahrheit Anti-Utopien auf das rechtlich Zulässige zu reduzieren. Dafür erntet er sogar Applaus. Und das ist ziemlich schräg.

  10. Was ich als einfacher Mann vom Dorfe ned kapiere:
    1. Gibts/gabs diesbezüglich ja diverse Fälle, was einmal auf dem Papier ist, kann halt schlecht gelöscht werden.
    2. Hat ne Redaktion mindestens einen beratenden Juristen.
    Die BILD wird höchstwahrscheinlich mehrere fest angestellt haben.
    3. Muß der Augstein schon aus Berufs- als auch Familienehre dafür sorgen, daß Leute wie der Jebsen mal nen Schuß vorm Bug kriegen. Bezahlen kann der fünfstellige Beiträge aus der Portokasse, der hat mehr als genug Schotter. Sein Vater ist seinerzeit verhaftet worden, weil er einen Titelartikel („Bedingt einsatzfähig“, um mal mit meinem Prützenwissen zu prahlen haha), der heute auch wieder hochaktuell wäre.
    4. So als Laie, es gäbe eine Anzeige; die wird gerichtlich geprüft und entweder wird ein Verfahren eröffnet oder nicht. Sprich, die Chance, daß des dem Gericht zu blöd ist, ist hoch und dann steht der Jebsen da wie ein Bett… !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    (Die inflationär verwendeten ! darf ich ausnahmsweise liebste Dame!?! ;) )
    5. Falls der Jebsen Dich ankacken will; ich denk mal, da gibts bestimmt einen Anwalt, der Dich kostenlos erstberät. Und ich denke, es finden sich genug Leute, die im Zweifelsfall auch Kohle spenden (incl. mir)!

    (Ich habe mir erlaubt, diesen Kommentar zu moderieren und ein als Beleidigung interpretierbares, regelmäßiges nächtliches Malheur gelöscht. dvw)

    • Liebster Lieblingshugo,
      Sie haben das Problem nicht verstanden.
      Ken Jebsen scheint mit vielen und extrem teuren Unterlassungserklärungen nur so um sich zu werfen. Das ist etwas völlig anderes als eine Anzeige oder eine Klage und auch eine Klage und Verhandlung ist nie eine sichere Sache.

      Sie können sich bestimmt selbst über die Klage Jürgen Elsässer vs Jutta Ditfurth informieren, der infolgedessen untersagt wurde, den Elsässer als das Gegenteil eines sehr stark erhitzten Philosemiten zu bezeichnen (um die verbotene Formulierung zu umschiffen), weil man in verschiedenen Gerichten der Meinung ist, es gäbe nach 1945 keinen Antisemitismus mehr. Der nächste Schritt für Jutta Ditfurth ist das Bundesverfassungsgericht. Sie mußte um Spenden bitten, weil sie die Anwalts- und Gerichtskosten bis zu diesem Punkt allein nicht hätte stemmen können.

      Das Vermögen von Jakob Augstein wird gern überschätzt, er hat z.B. ein äußerst kostspieliges Hobby, nämlich eine über Jahre nicht kostendeckend arbeitende Zeitung mit angeschlossener Online-Präsenz und Personalnotstand. Es ist ganz allein Jakob Augsteins Entscheidung, für was er sein Vermögen verpulvert, z.B. muß er das definitiv nicht in Form gebrochener Unterlassungserklärungen wegen u.a. meines Blogs tun.

      Es ist bestimmt sehr lieb gemeint, daß zur Not auch Sie in eine dame.von.welt-Solikasse einzahlen würden, aber ganz ehrlich: ich habe noch etwas anderes im Leben vor, als mich über Jahre mit Ken Jebsens Drohungen beschäftigen zu müssen. Deswegen: bitte verkneifen Sie sich alles, was auch nur in die Nähe einer Beleidigung von Ken Jebsen kommen könnte und bitte informieren Sie sich – es steht genug Information hier im Fred und bei SuzieQ. Bitte möglichst vor dem Kommentieren, ok? Danke.

  11. Was ein rauhes Kontrastmittel wie die Analyse hier doch für hässliche Dinge an die Nacht bringen kann. Eine Menge Hintergrundstrahlung und einige Mittel und Wege diese nach belieben an und auszulagern.
    Also auch wenns weh tut, Dankeschön;)

      • ich hab viel zu lange nichts schreiben können… die docs wollten mich von der Neurologie an die Psychiatrie absetzen. Vor Jahren ist Frustration als „vermeintlich“ bekannter Auslöser für die grande mal in meine Akte gelangt, und die docs wollten mich auf Haldol setzen. Das war ein richtig schlechter B-Horrorfilm im Real Life. Bin zwar entkommen, aber nur mit einem Keppra maximal Pakt.
        Und dann draußen, in der offiziell nichtganzsodurchgeknallten Welt, schreien alle jeden an und werden aufeinander zugeschubst. Da war die Wirklichkeit in der Raucherecke der Neuroklinik wirklicher, als wie draußen;)
        greetings from the pit -abghoul

        • Die „offiziell nichtganzsodurchgeknallte Welt“ ist derzeit wirklich und völlig durchgeknallt – ich hoffe, das legt sich bald mal wieder ein bißchen. Das Geschreie und Geschubse geht mir auch an die Nieren.
          In meiner Raucherecke sind Sie mir immer sehr willkommen…;-)…

  12. Nachdem also-> ‚Hasbara andersrum. KenFM Rassistischer Zionismus‚ gestern (3.2.2016) bei Der Freitag reanimiert wurde, habe ich mal nach der editierten Stelle im Infoteil gesucht.

    Zunächst der Infoteil, wie er jetzt bei Der Freitag steht (Änderungen hier habe ich in Klammern und mit Datum eingefügt):

    Das KenFM Video ‚Zionistischer Rassismus‘ entstand im April 2012 nachdem die Zusammenarbeit zwischen Ken Jebsens und dem rbb im November 2011 beendet wurde, nach-> 10 Jahren KenFM.

    (… 4.2.2016: 2 Sätze ohne Markierung gelöscht)

    Da Ken Jebsen und weitere querfrontlerische Lichtgestalten derzeit die Montags- und Friedensdemonstrationen zu übernehmen versuchen und deren Anhänger die FC überlaufen und mit ihrem Sendungsbewußtsein behelligen, sollte schon jede/r hier wissen, welches Maß an tradiert antisemitischen Stereotypen á la ‚Jüdischer Weltverschwörung‘ und ‚Weltfinanzjudentum‘, an journalistischer Unredlichkeit und Falschbehauptung bei Ken Jebsen mitgekauft wird.

    Ein Beispiel für beides: Jebsen und Stolpersteine in Israel/Palästina, Zitat: °Wenn man heute an jedem Punkt Palästinas, an dem ein palästinensischer Zivilist durch einen israelischen Besatzungssoldat umgekommen ist, einen solchen Stolperstein einschlagen würde, wäre der Boden Palästinas aus dem Orbit zu erkennen. Er würde flächendeckend messingfarben Unrecht reflektieren°

    -> Im Rahmen der Shoa wurden zwischen 5.673.800 und 6.316.522 Juden ermordet. (über die bisher etwa 43.500 (4.2.2016: inzwischen etwa 55.000, Stand November 2015) Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig kann man-> hier nachlesen. Wußten Sie übrigens, daß das Finanzamt NRW Stolpersteine nicht als Kunst einstuft, sondern als ‚Hinweisschild‘? Damit hätte es Gunter Demnig beinahe ruiniert und das Kunstprojekt zum Scheitern gebracht, indem es rückwirkend den Umsatzsteuersatz von 7 auf 19% anhob und Nachzahlung verlangte. Es gibt viele Arten von-> Vandalismus)

    -> Seit 1948 wurden etwa 15.000 Palästinenser von Israelis getötet. (keineswegs nur Zivilisten. Sollte jemand eine andere Zahl in einer seriösen Quelle finden, korrigiere ich das gern. Die Zahl ist ein Mittelwert aus x verschiedenen Quellen im Rahmen von eineinhalb Stunden Suche)

    Nach der Staatsgründung Israels 1948 und Massakern wie in Deir Yassin flohen rund 700.000 Palästinenser, während des 6-Tage-Kriegs 1967 weitere bis zu 300.000, 1991 wurden rund 200.000 Palästinenser aus-> Kuwait vertrieben und etwa 4000 dort getötet, nachdem Arafat den irakischen Einmarsch nach Kuwait unterstützt hatte. Im Rahmen des-> israel-palästinensischen Konflikts wurden zahllose Palästinenser verletzt, es leben Millionen in den Anrainerstaaten ohne jedes Bürgerrecht (außer in Jordanien und in Israel). Die im Westjordanland und in Gaza lebenden Palästinenser werden systematisch gedemütigt und sind entrechtet.

    Lesenswerte FC-Blogs zu Ken Jebsen, Montagsdemos, Querfront (wird ggbfs ergänzt):

    -> Das allgemeine Unbehagen (Artikel des Gastautors Peter Ullrich, der erste redaktionelle Blog beim Freitag)

    -> Der Bob Ross der Worte

    Montagsverschwörung – Heil Dir Querfront! (4.2.2016: Blog verschwunden, der Autor – Klaus Ehrlich – auch)

    -> VT – Religionsersatz für Atheisten?

    Wunderlicher Frühling (4.2.2016: Blog mit der Accountlöschung von Hardob verschwunden)

    -> Hetzen für den Weltfrieden

    Showdown der Friedensfreunde (mit ein paar Körnchen Salz) (4.2.2016: Blog gelöscht, Autor – Richard Zietz – aktiv)

    Friedensdemo sorgt für Unfrieden
    Gegen den unter seinem Klarnamen schreibenden Blogautor wurde ein übles Drohvideo bei YouTube eingestellt, etwas später wurden seine geschäftliche Telefon- und Faxnummer und seine Geschäftsadresse beim Freitag veröffentlicht, das Video mittlerweile auf FB und auf Nazi-Portalen weiter verbreitet. Das Auto des Blogautors wurde in der Nacht zum 23.4. demoliert, der Staatsschutz ermittelt. Der Blog selbst wurde am 24.4. von der Online-Redaktion des Freitag nach telefonischer Beschwerde einer der Veranstalter der Hamburger Mahnwache gelöscht, der möchte den Blogautor auch verklagen. Der Blog erschien mir als gut geschrieben und sauber recherchiert, er wurde bei Rivva und beim Störungsmelder bei Zeit Online verlinkt (links, die jetzt ins Nirvana gehen), -> hier (4.2.2016: leider nicht, ist auch bei Geraspora verschwunden) und bei-> Marian Schraube ist er ganz zu lesen. Empfehlen möchte ich in diesem Zusammenhang-> Demokratie wagen.

    rechte Friedensbewegung AfD PdV & Holocaust (4.2.2016: Blog weg, Autor – Klaus Ehrlich – auch)

    Montagsdemos – Brauner Sumpf vereint? (4.2.2016: Blog weg, Autor – Klaus Ehrlich – auch)

    Wir sind Helden! (4.2.2016: Blog mit der Löschung des ersten Accounts von Christine Quindeau verschwunden)

    Anderswo:

    -> Einigende Feindbilder

    -> Linke Leute von rechts

    -> Montagsdemos – Der Faktencheck

    -> Formation einer Bewegung: Vom Netz auf die Straße

    -> Die „Neue Rechte“ „Keine organisierte neue Kraft“

    -> Montagsdemos: wenn die Steuerung daneben geht

    -> “Montagsdemos”: Rechte Menschenfänger

    -> Ken Jebsen und die Nazis

    -> Friedensdemowatch-Fotos

    -> Die Kentrail-Verschwörung

    -> Wahnmache

    -> Dortmunder Nazis freuen sich über Anonymous-Demo

    -> Falsche Friedensfreunde (4.2.2016: weg, Paywall)

    -> Offener Brief an Lars Mährholz (Initiator der Montags-Demos 2014)

    Allgemein lesenswert:

    -> Was heißt Antisemitismus?

    -> Rassismus

    -> Antisemitismus und moderne jüdische Identitäthttp://www.nzz.ch/article8A4WO-1.410886

    -> Ein Jud bleibt immer ein Jud

    -> Antijudaismus

    -> Jüdische Emanzipation

    -> Der importierte Hass. Antisemitismus ist in der arabischen Welt weit verbreitet. Dabei widerspricht er islamischer Tradition.

    -> Antisemitismus bis 1945

    -> Antisemitismus nach 1945

    -> Stenographische Protokolle der Verhandlungen der Zionisten-Kongresse 1897-1937 (4.2.2016: link hier repariert)

    -> Martin Buber

    -> Wladimir Zeev Jabotinsky

    -> The Outsider (4.2.2016: inzwischen Paywall bei The New Yorker, hier Ersatzlink zu Googlebooks eingefügt)

    -> Ein Traum wird vertagt

    -> Wer sind wir? Jude zu sein ist einfach. Man muss nur wissen, woher man kommt.

    -> Jüdische Taliban

    -> „Es ist eine Sünde, ein Land mit Gewalt zu erobern“

    (dazu ist noch zu erwähnen, daß der Infoteil zum großen Teil erst im Laufe der einwöchigen Diskussion (mit 197 nun gelöschten Kommentaren) entstand und damals noch auf der linken Seite vertikal neben Blogtext und Diskussion angeordnet war, sodaß man beides parallel lesen konnte, eine Form, die ich beim Freitag sehr viel genutzt und meine Blogs darauf abgestimmt hatte. Vor einer Weile wurde auch das verschlimmbessert, der Infoteil wurde in einem Klappkästchen zu Füßen des Blogs versteckt. Wie gesagt: es gibt viele Formen von Vandalismus)

    Und hier kommt, was Ken Jebsen am Original-Infoteil nicht in den Kram passt (der erste Satz in Klammern, weil oben schon zitiert):

    (Das KenFM Video ‚Zionistischer Rassismus‘ entstand im April 2012 nach Ken Jebsens Rauswurf aus dem rbb im November 2011, nach-> 10 Jahren KenFM.) Ein Hörer hatte sich beim rbb über Jebsens Inhalte beschwert und eine daraufhin von Jebsen erhaltene Email Henryk M. Broder zugespielt, der sie prompt bei-> ach gut veröffentlichte.

    Anlaß des Videos war der-> Text von Günter Grass, der eine Medien-Kampagne erster Ordnung nach sich zog (im Rahmen derer ich zwei Beschwerden beim Presserat wegen-> Josef Joffes -> Schmähkritik gegen Grass führte, die als ‚offensichtlich unbegründet‘ abgewiesen wurden).

    Okay, ich hätte vielleicht deutlicher schreiben müssen, daß der Anlaß des Videos °vermutlich° oder °auch° der Text von Günter Grass war.

    Die Verlinkung zur Achse des Guten sollte eigentlich verdeutlichen, daß und wie unfair Ken Jebsens chaotische Email vom RBB-Hörer und von Broder gegen ihn verwendet wurde. Ich habe KenFM jahrelang gelegentlich und ganz gern gehört, kann den Broder kaum ertragen und hasse es, wenn der auch noch recht behält – hätte ich vielleicht auch deutlicher im Infoteil vermerken sollen, in der gelöschten Diskussion ließ ich daran keinen Zweifel.

    Was – the fuck – haben aber Ken Jebsen/Der Freitag in der Erwähnung meiner Beschwerden gegen Josef Joffes Schmähkritik an Günter Grass beim Presserat herumzulöschen? #kannitverstan

    • Ich wurde heute (17.2.2016) darauf aufmerksam gemacht, daß auch am ersten Satz ohne jede Anmerkung herumgeschraubt wurde: aus ‚Rauswurf‘ wurde ‚Zusammenarbeit beendet‘ gemacht. Als hätten Ken Jebsen, Henryk M. Broder und die RBB-Potzöberen einvernehmlich und in geselliger Runde beschlossen, daß Ken Jebsen jetzt mal etwas anderes braucht als das 10jährige Dasein als fester RBB-Freier.

      Warum Jebsen das editieren ließ, ist mir ein weiteres Rätsel. Wen bitte will er denn glauben machen, er sei nicht unter Broders tätiger Mithilfe beim RBB rausgeflogen? Das ist – wenigstens im RBB-Sendebereich – ein Allgemeinplätzchen.

      Der Rest der Republik kann bei Wikipedia nachlesen:

      Am 6. November 2011 wurde KenFM nicht gesendet. Verweise auf die Sendung KenFM und auf Ken Jebsen wurden vorübergehend von der Homepage des Senders entfernt. Als Grund dafür führte Ken Jebsen an, Henryk M. Broder habe eine Mail an das Programmmanagement des RBB geschickt und in dieser unter Bezug auf eine Mail Jebsens an einen Hörer diesem Antisemitismus und Holocaustleugnung vorgeworfen. Ken Jebsen widersprach diesen Vorwürfen, bestritt jedoch nicht, die Mail geschrieben zu haben. Am 7. November 2011 veröffentlichte der Programmchef von Fritz, Stefan Warbeck, eine Stellungnahme, in der es heißt, dass diese Maßnahmen ergriffen worden seien, um „unseren Moderator Ken Jebsen, Fritz und den rbb vor Schaden zu bewahren“. Am 9. November verkündete der RBB, dass er die Vorwürfe, Jebsen „verbreite antisemitisches Gedankengut und verleugne den Holocaust […] für unbegründet“ hält und entschied, ihn weiter als Moderator zu beschäftigen. Programmdirektorin Claudia Nothelle äußerte jedoch, dass Jebsen „in manchen Fällen die Grenze überschritten“ und journalistische Standards nicht eingehalten habe. Er solle in Zukunft politische Themen redaktionell abstimmen und KenFM wieder mehr zu einer Musiksendung machen sowie journalistische Standards einhalten. Am 23. November 2011 nahm der RBB die Radiosendung aus dem Programm, da nach Aussage der Programmdirektorin des RBB, Claudia Nothelle, „zahlreiche seiner Beiträge nicht den journalistischen Standards des RBB entsprachen“.

      Im Eintrag zu Ken Jebsen steht zu lesen:

      Kontroverse und Entlassung durch den rbb

      Nach einem Bericht des Tagesspiegel schrieb Jebsen einem Hörer Anfang November 2011 in einer E-Mail: Er wisse, dass Edward Bernays „den Holocaust als PR erfunden“ und wie Propagandaminister Joseph Goebbels entsprechende Kampagnen umgesetzt habe. Die Mail wurde an Henryk Broder weitergeleitet, der sie auf seiner Webseite Die Achse des Guten vollständig veröffentlichte, Jebsen Antisemitismus vorwarf und den Sender rbb informierte. Daraufhin setzte der rbb Jebsens Sendung bis zur Klärung der Vorwürfe vorläufig ab. Jebsen bestätigte die Mail, wies den Vorwurf des Antisemitismus jedoch zurück: Er habe den Holocaust in vielen Beiträgen als Menschheitsverbrechen verurteilt. Er sei zu einem klärenden Gespräch mit Broder bereit. Am 9. November entschied der rbb nach Gesprächen mit Jebsen, ihn weiterzubeschäftigen: Man halte die „Vorwürfe gegen den Moderator, er verbreite antisemitisches Gedankengut und verleugne den Holocaust […] für unbegründet“. Programmdirektorin Claudia Nothelle erklärte, bei pointierten Meinungsäußerungen habe er „in manchen Fällen die Grenze überschritten“, ohne „journalistische Standards einzuhalten“. Er werde künftig weniger politische Themen ins Programm nehmen und diese Themen und ihre Darstellungsform mit der Redaktion absprechen.

      Auch weitere Aussagen Jebsens wurden kritisiert: So bezeichnete er die Terroranschläge am 11. September 2001 als „Terrorlüge“ und den Einsturz der Gebäude des World Trade Centers als „warmen Abriss“. Broder betonte, er habe nicht die Absetzung seiner Sendung angestrebt, sondern auf wiederholten Israelhass und Anti-Amerikanismus in dessen Beiträgen hinweisen wollen. So fordere Jebsen ein palästinensisches Yad Vashem für Verbrechen der Israelis und ziehe damit „eine Parallele zwischen dem Israel von heute und den Nazis gestern“. Das sei antisemitisch. Die Historikerin Juliane Wetzel fand es richtig, auf solche Aussagen aufmerksam zu machen, doch nicht unbedingt auf alarmistische Weise. Jebsen greife damit nur gesellschaftlich verbreitete Stimmungen auf. Oliver Gehrs sah Broder als „falschen Kronzeugen“, der Antisemitismusvorwürfe aus beliebigem Anlass erhebe. Der Journalist Robert Meyer verteidigte Jebsen: Seine Aussage zum Holocaust geistere „vollkommen isoliert durch die Medien“ und enthalte keine Holocaustleugnung.

      Am 23. November 2011 gab der rbb den Rücktritt des Programmchefs Stefan Warbeck und die Entlassung von Jebsen bekannt. Warbeck habe die Verantwortung für „mehrere nicht ausreichend redaktionell geprüfte und abgenommene Beiträge“ Jebsens übernommen. Jebsen habe die Absprache mit dem rbb „wiederholt nicht eingehalten“. Details nannte der rbb nicht; Entlassungsgrund sei „Jebsens Verhalten insgesamt“. Pressekommentare führten den Schritt mit auf die anhaltende öffentliche Kritik an Jebsen zurück. Jebsen wies die Vorwürfe erneut zurück und erklärte, der Satz zum Holocaust sei ein Zitat eines anderen gewesen. Der rbb habe bisher keinen konkreten Kündigungsgrund belegt. Er klagte gegen seine Entlassung. Das Verfahren endete mit einer außergerichtlichen Einigung, über deren Details Stillschweigen vereinbart wurde.

      So gut wie jeder Satz der beiden Wikipediaeinträgen wurde mit Medienberichten bestens belegt.

      Jebsen und Anwälte hätten also noch allerhand per Unterlassungserklärungen zu ‚unveröffentlichen‘, falls das Bild einer einvernehmlichen Trennung erzeugt werden soll. Was das Allgemeinplätzchen ‚Jebsen wurde unter Broders tätiger Mithilfe vom RBB rausgeworfen‘ nicht weniger existent, aber Jebsen-wise noch ungenießbarer machen würde. #kopfschüttel

  13. Außerdem ist mir unverständlich, warum Ken Jebsen die Kommentare seiner zahlreichen Anhänger löschen ließ, gegen die einzelne Nutzer und ich eine Woche lang anargumentiert hatten.

    Ich möchte alle um Entschuldigung bitten, deren Kommentare ohne jede Begründung mitgelöscht wurden. Nach meinem Weggang vom Freitag hatte ich mein Profil erhalten, damit genau das nicht passiert.

    Aus einzelnen Kommentare werde ich hier zitieren – es gäbe VIEL mehr zu zitieren, was aber durch Dopplungen durch Zitate in aufeinander bezogenen Kommentaren extrem lang und unübersichtlich würde:

    Lethe 22.04.2014 | 01:02

    Das Problem bei derartigen Themen ist immer wieder, dass in der Diskussion Juden, Israelis, Volk, Nation und Religion munter durcheinander geraten und je nach akutem Argumentationsbedarf das eine für das andere gesetzt wird.

    Der Staat Israel ist eine Nation wie jede andere, und unterliegt damit der grundsätzlich gleichen Kritik wie jede andere. Wenn Israel Scheiße baut, ist das genau so Scheiße wie im Falle, die USA, Deutschland, Russland oder irgendeiner der anderen rund 200 Staaten der Erde bauen Scheiße. Israelis sind Staatsbürger wie alle anderen und unterliegen den Gesetzen ihres Staates oder anderer Staaten, wenn sie auf deren Territorien nach deren Gesetzen Straftaten begehen.

    Bösartig wird es dann, wenn die möglichen kritikwürdigen Fehlleistungen der israelischen Politik oder israelischer Staatsbürger in den Kontext religiöser und/oder völkischer Zugehörigkeit als Angehörige der jüdischen Religion gebracht und – implizit oder explizit – mit dieser Zugehörigkeit erklärt werden. Das ist Diffamierung in Reinkultur und erfüllt in Deutschland den Tatbestand der Volksverhetzung.

    Mehr ist zu Jebsen eigentlich nicht zu sagen.

    freedom of speech? 22.04.2014 | 09:47

    … Man kann zur Entlastung der Jebsianer jedoch anmerken, dass es einen gewaltigen Unterschied macht, so etwas zu lesen, anstatt es zu hören.
    Denn das „Blöde“ tarnt sich mit hoher Geschwindigkeit in salvenartigen Schlagworten. Bis der eine Blödsinn als solcher erkannt ist, ist der nächste schon durchgerattert.
    Das vermittelt anscheinend Kompetenz und Glaubwürdigkeit. Irgendwie seltsam.
    Derart getriggert wird der Rest an Verschwörung, kruder Ideologie und schlichtem Schwachsinn dann auch noch geglaubt.
    Und für jeden ist in Putins neuer Villa Querfront noch ein Platz. Er eint das Unvereinbare, lässt scheinbare Gegensätze verschwinden und spendet Trost den Gequälten.
    Gespenstisch. …

    Antwort darauf: dame.von.welt 22.04.2014 | 10:45

    Aus genau diesen Gründen habe ich das Video verschriftlicht. Weil das geschriebene Wort eine längere Halbwertzeit und mehr Gewicht hat, es wird völlig anders wahrgenommen als das gesprochene (wenn es denn überhaupt wahrgenommen wird, woran ich bei den Chattern in dieser Diskussion Zweifel habe).

    Ich habe bei Ken Jebsen zunehmend den Eindruck, daß Wahl des Mediums Sprechen, Sprechtempo, sein Gemisch aus Fakten, Halbwahrheiten, Lügen, rassistischer Volksverhetzung und sein Gehopse von Thema zu Thema nebst der damit geschaffenen Assoziationsketten Programm ist.

    Es ist auch geradezu albern, daß Jebsen bekundet, keinen Führerkult zu betreiben, das tut er nicht nur im Merchandising seiner Fanartikel, sondern auch in der Wahl des Mediums Volksrede – die kann so nämlich niemand außer ihm halten. Jebsen hat sich zu einer Marke gemacht, mit Hilfe der Social Media und der banal Blöden.

    Weswegen ich noch einmal ‚Er ist wieder da‘ von Timur Vermes wärmstens empfehlen möchte (am besten als Hörbuch, Christoph Maria Herbst trägt es großartig vor), dort ist genau dieser Mechanismus von Politik als Showbusiness bestens beschrieben … .

    Wir haben in Deutschland seit 1945 größten Dusel, daß es keinen einzigen Volksverhetzer gab, der hinreichend Charisma und Substanz mitbrachte, um sich als anschlußfähige Führerfigur zu installieren. Die rechten Knallchargen haben sich bisher immer schön selbst blamiert und aus dem politischen Rennen geschossen. Ich glaube auch nicht, daß der Jebsen der nächste Führer wird, mir wird aber himmelangst angesichts der Anschlußbereitschaft, die sich für ganz besonders links Haltende ihm gegenüber an den Tag legen.

    Antwort darauf: Schachnerin 22.04.2014 | 12:56

    … Es ist hart, wenn ein Held vom Stockerl fällt.

  14. Hach, wasn schöner Rant und das auch noch in der FC und Ken Jebsen kommt auch darin vor: Reyes Carrillo-> „Die Linken sind auch Rassisten“

    Ken Jebsen kennt sie aber und weiß nach numerisch aufwändigen Doppelblindstudien die Fachwelt aufzuschrecken: „Anders als der rechte Rassist unterstellt der linke Rassist dem Ausländer nicht ab Werk, ein Schurke zu sein, er leugnet bei ihm die Fähigkeit dazu. Aus Angst vor der Realität, die in den eigenen Kreisen kaum laut auszusprechen ist ohne extrem schief angeschaut zu werden“, notiert er in sein öffentliches Tagebuch. Man fasst es kaum, Jebsen muss offenbar den Begriff Doppelblindstudien wörtlich verstanden haben. Aber keine Sorge, der Wahrnehmungscrash ist noch steigerbar: „Wer in Deutschland offen über die existierende Kriminalität bei Nicht-Deutschen spricht, bekommt schnell von den deutschen Leitmedien einen Maulkorb verpasst.“

    Bitte, nicht böse sein, wenn jetzt die Tränen aus dem lachenden und dem weinenden Auge gleichzeitig kullern: Das muss man sich wirklich langsam auf der Zunge zergehen lassen nach gefühlten viertausendsiebenhundertundzwei Talkshows zum Thema Zuwanderung/Multikulti/Integration/Islamismus, in denen eine immergleiche, geradezu an systemische Familienaufstellungen erinnernde Regie im Verbund mit der passenden Gästeliste dafür sorgte und sorgt, den Nicht-Deutschen in der Regel zum determinierten Symptomträger zu pathologisieren. Auch die weiteren vierhundertzwölf Quatschbuden mit und ohne Thilo Sarrazin über dessen das Land spaltende phobische Thesen können Ken Jebsen nicht von seiner verqueren Perzeption erlösen.

    Ganz lesen! Spitze!

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