Brexit

brexit Cartoon: Marian Kamensky. Screenshot bei Twitter


Die Mehrheit der unter 49jährigen Briten hat für Remain gestimmt, die 18 bis 24jährigen zu etwa 75% 64%.


 

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10 Gedanken zu „Brexit

    • t3n: Bisschen spät: Briten googeln, was der Brexit für sie bedeutet

      Die Wähler in Großbritannien haben sich entschieden: Eine knappe Mehrheit hat für den sogenannten Brexit, also den Ausstieg aus der Europäischen Union, gestimmt. Auf dem Finanzparkett sind die ersten Folgen schon jetzt spürbar. Nicht nur der Britische Pfund, sondern auch die großen Börsen-Indizes stürzten ab. Dabei dürfte der EU-Ausstieg für das Vereinigte Königreich noch viel weitreichendere Folgen nach sich ziehen.

      In Anbetracht dieser durchaus vorhersehbaren Entwicklungen verwundert es ein wenig, dass Google-Trends im Vereinigten Königreich erst zwei Stunden nach Schließung der Wahllokale einen massiven Anstieg bei der Suchanfrage „Was passiert, wenn wir die EU verlassen“ verzeichnen konnte. Zwar hatten sich die Briten mit dieser Frage zuvor natürlich auch schon an Google gewendet, dennoch kam es zu einem Anstieg von 250 Prozent.

      • Bisschen spät: Briten googeln, was der Brexit für sie bedeutet
        Um noch ein bisschen im Sarkasmusmodus zu bleiben (Für nicht Fußball-affine: Am Montag spielen die Engländer gegen Island…):

  1. Zeit Online 13:04:

    Die Erste Ministerin Schottlands Nicola Sturgeon hat sich ausführlich zum EU-Referendum geäußert und eine zweite Abstimmung zur schottischen Unabhängigkeit angekündigt: „Es ist demokratisch inakzeptabel, dass Schottland gegen seinen Willen die EU verlassen könnte.“ Wenn das schottische Parlament zustimmt, werde sie eine zweite Abstimmung über schottische Unabhängigkeit einleiten. Auf eine Nachfrage hin impliziert Sturgeon, dass es dieses Referendum auch ohne die Zustimmung der britischen Regierung in Westminster geben könnte.

    New York Times 2:42 Sinn Fein Calls for a Vote on a United Ireland:

    Sinn Fein, the Irish political party that supports a union of the Republic of Ireland with Northern Ireland, called on Friday for a referendum on that question, as the effects of Britain’s decision to leave the European Union rippled across the country and the Continent.

    Northern Ireland voted to remain in the European Union, by a margin of 56 percent to 44 percent.

    Macht den Eindruck, als würde es demnächst Small Britain aka Divided Kingdom geben.

  2. Wolfgang Schäuble und Karl Lamers werden sich freuen, wenn nun ihr Jahrzehnte altes Konzept von einem „Kerneuropa“ oder dem der zwei Geschwindigkeiten aufgeht und demnächst an der Unwucht noch ein paar andere hinausgeschleudert werden. Mehr wird sie freuen, wenn nun erstmals die Frage erörtert wird, wie technisch der Austritt zu bewältigen sein wird, ohne dass sich die britischen Nationalkonservativen an den besten Kirschen im Europe à la carte gütlich tun.

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