Lala: Masha Qrella

mashaqrella Screenshot Kulturpalast beschnitten

Dirk von Lowtzow:

Apropos »Girls like us«: Masha Qrella hat ein fantastisches neues Album gemacht. Mit dem komplett in Eigenregie entstandenen »Keys« ist ihr ein fast perfektes Popkunstwerk geglückt. Die Single »DJ« habe ich neulich zehnmal hintereinander gehört und bin in der Wohnung rumgetanzt. Aber die Geschichte ist auch zu schön: Man erzählt seinen Freunden man sei DJ, spielt aber immer nur eine Platte: Neil Youngs »On the Beach«. Und jetzt die Handclaps!

Andreas Borcholte SPON:

Was „Keys“ so gut macht, ist die Tatsache, dass es Qrella (eigentlich Mariana Kurella) gelungen ist, diese Klarheit in all ihrer Ambivalenz in ebenso unkomplizierte Popsongs zu verwandeln. Eine wohltuende, aber auch kompetente und mutige Reduktion aufs Notwendige, das muss man können, sonst merkt der Zuhörer, was der Künstler eben nicht kann.

Aram Lintzel, NZZ: Künstler sein, wahnsinnig werden

Auf ihrem neuen, ganz in Eigenregie aufgenommenen Soloalbum «Keys» beeindruckt sie mit Gelassenheit und einem Understatement, dem die Schrecken der Gegenwart nichts anhaben können. Masha Qrella ruht quasi in sich selbst. Das postdramatische Songwriting erinnert in den besten Momenten an Neil Young und den Softrock von Fleetwood Mac, ruft aber auch gediegene Late-Night-Atmosphären wach, ohne dabei zum whiskeyseligen Lockermachen animieren zu wollen.

Ein 45-Minuten-Feature beim Zündfunk mit seeehr zugewandter Journalistin…;-)…

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13 Gedanken zu „Lala: Masha Qrella

  1. Sorry, doppelte Darstellung. Ich habe zur Sicherheit den URL und den Einbettungscode gesendet und wußte nicht dass der Einbettungscode jetzt automatisch erzeugt wird.

      • Elegant umschifft, In meiner Albensammlung kommt ziemlich alles vor. Gibert Becaud oder Mark-de-Clive-Lowe
        mit Sheila E an den Drums.

        Obwohl die beste Mucke letztes Jahr habe ich live gehört von einem unbekannten Multinstrumentalisten in Joyeuse, der ordenltich Geld vorm Marktcafè einsammelte.

    • Die gibt auch wirklich schöne Konzerte, gleich drei davon in Berlin:
      07/07 Berlin (D) – Acud
      16/07 Berlin (D) – Literarisches Colloquium Wannsee
      06/08 Berlin (D) – Down By The River Festival.

      Außerdem in:
      17/07 Bremen (D) – Breminale Festival
      23/07 Köln (D) – Gebäude 9
      05/08 Friedland (D) – Jenseits von Millionen Festival
      19/08 Joachimsthal (D) – Reclaim the Pionierrepublik Festival
      20/08 Bielefeld (D) – Slowing Down Time Open Air
      more soon

      Ich habe sie zuletzt vor Jahren gesehen und mochte auch ihre anfängliche Verspult- und Schüchternheit sehr.
      Und mit Luck und Unsolved Remained habe ich schon seeehr viele Kilometer zurückgelegt, 1a Autobahnsoundtrack.

  2. Oh, schöne Lala wieder, danke. Ich tät mich gerne mit Basia Bulat aus Kanada revanchieren, die auch gerade eine neue Scheibe veröffentlicht hat, hier aus selbiger:

    und dann das Ganze in Autoharp-Version…

    Mein allerliebstes Lieblingsstück ist aber ein älteres, ein kleiner, feiner Walzer (!!!)

    Grüßle, Diander

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