Über Täuschungen

When i was a young hippie, bin ich mal auf einen Mann reingefallen, aber wie! Eigentlich müßte ich für diese Geschichte Kinder kriegen, damit die wiederum Kinder kriegen, denen ich die ganze Posse erzählen kann.

Jetzt müssen eben Sie dran glauben.

Es begab sich in den 80ern, daß ich in Bayern sowieso nicht heimisch und in München zunehmend gelangweilt war. Ein Freund lebte damals in einer höchst interessanten Wohngemeinschaft in Moabit, in deren Räumen Jahre davor schon die Kommune 1 residiert hatte, die Küche war groß wie ein Ballsaal, die Mitbewohner ausnehmend nett und dann gab es da noch diesen multibegabten Mann, Liebster einer der Mitbewohnerinnen. Wir plauderten angeregt.

Zurück in München, viele Wochen später, klingelte eines Tages das Telefon, besagter Mann war dran und fragte – er mußte nach München – ob er bei mir übernachten könne? Na klar konnte er, ich wohnte zwar beengt, aber mein Interesse an ihm war schließlich strikt freundschaftlicher Natur, rein intellektuell, komplett unschuldig. Hm, das blieb auch einige Nächte so. Bis wir eines Nachts übereinander herfielen wie die Tiere. Weiterlesen

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Dies und das

Wer wählt, investiert alles was er hat, nämlich die eigene Stimme, in ein Experiment mit ungewissem Ausgang.

Dieser so schöne wie prophetische Satz stammt vom designierten Verkehrsminister. Was man zu dem sonst noch so wissen müßte, steht in seiner „Doktorarbeit„.

Ich überlege ja ernstlich, ob ich nicht alles, was ich habe, darauf verwenden sollte, Politik in den kommenden Jahren konsequent zu ignorieren. Am gernsten würde ich vorne spitz zulaufende Scheuklappen anlegen, die Musik aufdrehen und gelegentlich in eine Tüte atmen – Politikmüdigkeit ist gar kein Ausdruck für meine vorauseilende Scham angesichts des kommenden Kabinetts Merkel lV (mit inkludierter SPD-Erneuerung)

Statt Jammern und Klagen also lieber ein paar Schnipsel über lauter kluge Frauen, schließlich ist heute Weltfrauentag.

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