Dies + Das

Ach wenn es mit BASTA doch nur getan wäre!

Aber nein, das europäische Grenzregime im Mittelmeer hat auch im xten Akt x Aufzüge, angefangen mit der Verhaftung der Cap Anamur vor 15 Jahren, nebst Freispruch vor 10 Jahren (einer der Gründe, warum mich das Bloggen nicht mehr freut, es ist längst alles von allen und xfach von mir gesagt)

Neben der allgemeinen Empörung über Salvini bleibt aus merkwürdigen Gründen gar keine mehr für unseren Innen-Seehofer übrig. X Städte in Deutschland haben ihre Bereitschaft zur Aufnahme von MEHR Geflüchteten signalisiert, allein: aus dem Innenministerium kommt nichts als dröhnendes Schweigen.

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Finde die Fehler

  1. Libyan Sea – wo das libysche Hoheitsgebiet endet, ist nach wie vor undefiniert.
  2. Libyan Coast Guard – die ist dafür bekannt, daß sie nicht nur die libysche Küste bewacht, sondern auch jedes Recht auf Rechte von Flüchtlingen/Migranten mit Füßen tritt.
  3. as SAR competent authority – bitte was? Libyen ist ein failed state. Der Verhandlungspartner der EU, die Regierung in Tripolis kontrolliert nicht mal die Hälfte des Landes. Die libysche Küstenwache hat keine auch nur im Ansatz vergleichbare Infrastruktur wie die italienische Guardia Costiera mit dem MRCC in Rom, das bisher alle Search-And-Rescue-Einsätze im südlichen Mittelmeer koordiniert hat. Die libysche Küstenwache ist nicht mal kompetent genug, Schiffbrüchige vor dem Transfer vom Gummiboot zum Rettungschiff mit Schwimmwesten auszustatten. An Bord der Boote der libyschen Küstenwache gibt es keine Ärzte, sondern nur bewaffnete Milizen. Die aus Seenot geretteten Flüchtlinge/Migranten haben exakt null Möglichkeit, einen Antrag auf Asyl zu stellen oder sonstwie Schutz zu finden, sondern sie werden interniert, versklavt, vergewaltigt, gefoltert. Die libysche Küstenwache beschäftigt Warlords, Menschenhändler, Schlepper.

Aus der Anweisung des MRCC in Rom, in Zukunft die libysche Küstenwache anzurufen, wenn ein Boot oder Flugzeug Schiffbrüchige im südlichen Mittelmeer entdeckt, werden drei Dinge deutlich:

  1. Europa versagt, auch gegenüber Italien.
  2. Italien wird jetzt von/mit Faschisten regiert.
  3. Flüchtlinge/Migranten haben gefälligst außer Sicht zu bleiben/sterben.

Den wahrscheinlichen weiteren Verlauf zeigen Lori Hinnant, Adoum Moussa, Tcherno Abarchi, Jerome Delay (Fotos), Associated Press am Beispiel Algerien – Walk or die: Algeria abandons 13,000 migrants in the Sahara

Stellen Sie Eimer/Schnaps bereit, werden Sie wahrscheinlich brauchen.

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Do u?

Was will die prominente Besucherin einer der Kinder-Internierungslager an der us-amerikanisch/mexikanischen Grenze sagen, wenn sie – trotz einiger Auswahl an exklusiver Bekleidung – eine 40$-Jacke aus der vorvorjährigen Kollektion eines Feldwaldwiesen-Labels trägt, mit der Aufschrift I really don’t care. Do u?

Wahrscheinlich: Es kümmert mich einen feuchten Scheiß. Dich etwa?

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