Zum Weinen: „Flüchtlingskrise“

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Screenshot Süddeutsche, Bild: Banksy, Opposite the French Embassy, Knightsbridge, London

Der Jungle in Calais wurde am 5./6. Januar mal wieder mit Tränengas, Gummimunition, Wasserwerfern eingedeckt. Der QR-Code links in Banksys Bild verweist auf ein Video:

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Staatsversagen, die soundsovielte

lageso
Berlin. Hauptstadt eines der reichsten Länder der Welt. LaGeSo. Humanitäre Katastrophe.

Ich habe soeben Hausverbot im Landesamt für Gesundheit und Soziales bekommen“, schrieb die junge Frau. Und das nur, weil sie einem kleinen frierenden Jungen eine warme Ski-Hose anziehen wollte. Mit ihr hätten noch andere Helfer ein offizielles Hausverbot bekommen. „Die Begründung: Ich hätte mit dem kleinen Jungen auf die Straße gehen müssen. Im Vivantes-Zelt ist es verboten, Kindern Kleidung anzuziehen. Der Kleine sollte also raus in die Kälte, um sich dort umzuziehen – mitten auf der Straße.“

An dem Rauswurf beteiligt gewesen waren ihren Angaben zufolge mehrere Sicherheitsleute der Firma Gegenbauer, eine Mitarbeiterin von Vivantes und mehrere Polizisten. … Ein Mitarbeiter der Johanniter habe zuvor Frauen mit „anzüglichen Bemerkungen“ traktiert, ein Sicherheitsmann von Gegenbauer sogar gefragt: „Wem wollen Sie denn helfen? Den Ratten?“

Helfer berichten, dass derzeit wieder mehr als tausend Menschen täglich am Lageso anstehen, aber nur etwa 250 Anträge am Tag bearbeitet werden könnten. Viele Flüchtlinge erhielten seit Wochen kein Geld, würden inzwischen hungern oder müssten, um Essen am Lageso zu erhalten, dorthin schwarzfahren.

 

Aber jetzt wird bestimmt alles gut, denn der Unternehmensberater Sebastian Muschter von McKinsey soll das LaGeSo retten. Mehdorn ist vermutlich verhindert.