„Eigentlich alles wie im Wendland“

Mariam Lau ist mal wieder on a mission, ihrer verdrucksten Abarbeitung an Weltbild und Werten ihres Vaters Bahman Nirumand (Mein Vater ist ein Flüchtling. Ich hatte das völlig verdrängt)

Diesmal hält sie zu diesem Zweck gar kein Femegericht ab, sie wagt sich auch nicht an die Front in Kreuzberg und Neukölln. Denn diesmal ist sie bei Götz Kubitschek zu Gast und läßt – wie immer – keine Gelegenheit aus, um mit den 68ern, der Anti-AKW-, Umweltschutz-, Friedensbewegung und den daraus hervorgegangenen Grünen (kaum, daß man das heute noch glauben mag) abzurechnen.

Auf Gut Schnellroda ist – according to Mariam Lau – eigentlich alles wie im Wendland.

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Wert und Preis

Der Arme Poet

Entgegen landläufiger Meinung üben Künstler kein ausgeufertes Hobby aus, sondern einen Beruf. Die Art der Ausbildung dazu hängt von der jeweiligen Branche, Kunstbegriff, Zeit, Land ab, sie reicht von der Erlernung eines Handwerks mit Lehr- und Gesellenjahren bis zum langjährigen Studium. Es gibt nicht wenige Künstler, die beide Ausbildungswege beschreiten. Weniger als die Hälfte der Künstler in Deutschland arbeitet angestellt, z.B. an einem Theater oder Orchester – die sollen hier nicht weiter interessieren.

Die meisten Künstler wachen nicht erst gegen Mittag auf, nehmen einen tiefen Schluck Rotwein und sind dann creativ mit c, das Tagwerk unterbrochen von zahlreichen Erholungsaufenthalten in Cafes und Kneipen. Besser als Karl Valentin kann man es nicht sagen:

Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.

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