„nicht beeinträchtigt“

broder

Foto: Bernd Schwabe, Wikimedia Commons

Du fragst mich, ob ich in meiner „Lebensfreiheit und Lebenslust eingeschränkt“ werde „durch die Flüchtlinge in Berlin“. Ob ich „keine U-Bahn mehr betreten, in keinem Restaurant mehr essen, nicht mehr ungestört aus dem Hause gehen“ kann, „weil überall die Flüchtlinge sitzen, liegen, schreien, streiten“.

Weißt du, im Dritten Reich konnten die Menschen auch ganz normal leben, ohne einen Verlust an Lebensfreiheit und Lebensfreude, so lange sie nicht jüdisch, nicht schwul, keine Kommunisten, keine Zeugen Jehovas waren und den Blockwart immer höflich grüßten. So betrachtet, ist meine Lebensqualität bis jetzt nicht beeinträchtigt worden.

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WTF?

nazinachrichten1311                   Bild: CC BY-SA 2.0 ©Milan Nykodym (beschnitten)

In Bad Belzig wurde am Mittwoch eine im 8. Monat schwangere Frau aus Somalia von zwei Jungen im Alter von 14 und 15 Jahren und einem 14-jährigen Mädchen zu Boden geschlagen und getreten. Sie hatte ihre Einkäufe, einen Sack Kartoffeln, nicht in der Hand, sondern auf dem Kopf getragen und dabei telefoniert. Die Frau wurde ins Krankenhaus eingeliefert und kann, mit Rücksicht auf ihre Gesundheit, erst Anfang kommender Woche als Zeugin befragt werden.

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Nazinachrichten 23.10.2015

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Nachdem die Berliner Polizei schließlich bei Christoph Sch. (der im August in der Berliner S-Bahn ein so dringendes menschliches Bedürfnis verspürte, daß er – nach Hitlergruß und Hatespeech – auf eine Familie mit Kindern urinierte) doch noch ein paar Haftgründe finden konnte, ist der untergetaucht. Sein Begleiter wurde, so der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, am Anfang der Woche vom Vollzug der Untersuchungshaft durch das Amtsgericht verschont.

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