Rascheln im Blätterwald

Es kommt sehr selten vor, daß Frau Klöckner von der CDU irgendetwas von sich gibt, bei dem ich nicht schreiend den Raum verlassen möchte. Aber zur Beendigung der Sondierungsgespräche (aka Gespräche vor Koalitionsverhandlungen) durch die FDP traf sie den Punkt: Gut vorbereitete Spontanität.

Selbst das FDP-Social-Media-Pic lag längst parat:

„Den Geist des Sondierungspapiers können wir nicht verantworten. Wir wären gezwungen, unsere Grundsätze aufzugeben und alles das, wofür wir Jahre gearbeitet haben. Wir werden unsere Wähler nicht im Stich lassen, indem wir eine Politik mittragen, von der wir nicht überzeugt sind. Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren.“

Zur Erfassung besagter „Grundsätze“ rate ich zur Lektüre der Geschichte der FDP von Udo Leuschner. Aus der geht u.a. hervor, daß die FDP zu keiner Zeit eine Abgrenzung zum Bräunlich-Übelriechenden für nötig gehalten hat und in Zeiten der FDP-Wähler-Abwanderung zur Lucke-AfD und einiger Rückwanderung von der Gauland-AfD garantiert nicht damit anfangen wird.

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