Hedgefonds

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18 Gedanken zu „Hedgefonds

    • Frau Mortler ist zauberhaft, ich konnte ihr kaum zuhören, weil ich sie mir ständig in einem ihr eher entsprechenden Umfeld vorstellen mußte – beim Tee in illustrer Damenrunde, als Lehrerin einer zweiten Klasse oder bei der Tschärrity, beim Verteilen von Bibeln oder alter Kleidung an, hm – wirtschaftlich Herausgeforderte.

  1. *Jung und naiv* gefällt mir. :-)
    Schade, dass die „Drogenbeauftragte“ nichts zum „verantwortungsvollen Rausch“ zu sagen hat.

  2. Hedgefonds, die Frau is ja voll krass abb duu däid…
    Hab mal im Radio nen Bericht gehört wegen dem „Apotheken-Gras“. Jedenfalls kann das keine deutsche Firma anbauen (ab 2018 oder 2019 wäre es wohl hier soweit), da Referenzen für die Lizenz erbracht werden müssen.
    Die vorpolitischen Berufe der ehemaligen Drogenbeauftragten der BRD (chronologisch): Jurist, Krankenschwester, MA Politik, Germanistik & Geschichte, Diplom-Verwaltungsfachwirtin, Juristin. Äh, ich sollt mich mal bewerben, meine Quali ist ne weitaus bessere…

    Und wenns denen wirklich um die Gesundheit der Kids gehen würde, Jugendschutz läßt sich wohl durch Legalisierung besser durchsetzen. Dann aber konsequent auch für Hartalk und Tabak; lizensierte Läden und denen wird streng auf die Finger geguckt.

  3. Ich habe noch nie Drogen genommen, aber Alkohol immer verantwortungsvoll gerauscht. Jetzt ist auch das schon „Gechichte“ , wie Helmut Kohl immer sagte. Die medizinische Anwendung aber finde ich interessant.. Mir ist die Dame nicht unsympathisch. Vielleicht war sie ja auch bekifft.

    • Sie haben auch abseits des Alkohols garantiert schon Drogen genommen – vermutlich aber keine illegalisierten, sondern Drogen auf Rezept oder frei im Supermarkt verkäufliche, z.B. Muskatnuss, Kakao, Kaffee usw.

      Nein, unsympathisch finde ich sie auch nicht. Nur im Amt und auf der Bundespressekonferenz deplatziert.

      Ich tippe bei ihr weniger auf Kiffen, sondern man muß bei ihr wohl von frühkindlich-prägendem Dauerkontakt mit Hopfen ausgehen, die arme Frau ist schließlich Hopfenbauertochter.
      Obwohl, wer weiß es?
      Hopfendrüsen stellen ein grüngelbes klebriges Pulver dar, das aromatisch riecht und würzig bitter schmeckt. Sie werden durch das Ausklopfen der Hopfenzapfen gewonnen. In gepresster Form werden die Hopfendrüsen als Hopfenhasch (Lupu-Hash) als Räucherwerk oder zum Rauchen verwendet.
      Hopfen gehört zur Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae) und hat verschiedene, bisher nur unzureichend erforschte psychotrope Wirkweisen, u.a. wirkt er sedierend und schlaffördernd.

      Anbau und Konsum konnten aber über die Jahrzehnte erfolgreich zurückgedrängt werden, heute werden weltweit noch etwa 36.500 Tonnen geerntet – Im historischen Vergleich betrug 1928 die Welternte 60.300 Tonnen; davon entfielen 14.900 Tonnen auf die USA, 12.300 Tonnen auf Großbritannien, 9.430 Tonnen auf die Tschechoslowakei und 8.370 Tonnen auf das Deutsche Reich.

      Schützt unsere Kinder! Wehret den Anfängen!

  4. Der Rausch gehört zum menschlichen Dasein, nachweislich seit ca. 10.000 Jahren mit Rauschmitteln. Die Frage von Tilo Jung, was denn ein verantwortungsvoller Rausch ist, ist daher absolut berechtigt. Angesichts von geschätzt 100.000 – 120.000 Toten durch Tabak und 70.000 durch Alkohol (per Annum) ist klar, dass der Konsum ein Massenphänomen ist und bleiben wird. Insofern ist Prävention wichtig, aber ein „Nullkonsum“ illusorisch, ebenso Verbote. Kampagnen, die auf völligen Verzicht setzen, werden keinen Erfolg haben. Gerade in Bayern sollte das wohl auf der Hand liegen. Da scheint es mir sinnvoller, auf einen individuell angepassten, maßvollen Konsum zu setzen.
    Der massenhafte Mißbrauch legaler Drogen wirft die Frage nach den Gründen auf. Was läuft in unserer Gesellschaft schief, dass eine große Anzahl Menschen offenbar regelmäßig und im Übermaß Rauschmittel konsumiert? Die Menschen werden ja in der Regel nicht rauschmittelabhängig geboren. Das wäre mal eine Frage, die man intensiv beleuchten sollte.

    • Willkommen ein anderer Stefan!

      Was läuft in unserer Gesellschaft schief, dass eine große Anzahl Menschen offenbar regelmäßig und im Übermaß Rauschmittel konsumiert? Die Menschen werden ja in der Regel nicht rauschmittelabhängig geboren. Das wäre mal eine Frage, die man intensiv beleuchten sollte.

      Hmnuja, Drogenabhängigkeit – egal, ob von legalen oder illegalisierten Drogen, das sind Details der Beschaffung – ist ziemlich oft ein mißlungener Versuch der Selbstmedikation. Unsere Volkskrankheit heißt (neben Rücken) Depression. Und Überforderung, Zwänge, Ängste, für überflüssig/wertlos erklärt werden, nicht genug Endorphin und der Sinn vons Janze kam abhanden. Hinter Drogensucht steckt auch nicht selten eine un- oder fehlbehandelte posttraumatische Belastungsstörung. Alle Junkies, die ich kannte (und das waren nicht wenige, alle entweder tot oder jenseits von gut und böse) hatten extrem üble Kindheiten.

      In intakteren Gesellschaften ist Rausch fast immer mit Religion verbunden, in unserer Gesellschaft ist er aus diesem Kontext komplett herausgelöst. In unserer Gesellschaft wird eine Menge getan, um den Rausch zu unterdrücken – ihn also nicht mal in vollen Zügen zu genießen, z.B. auch nach dem 4. Drink immer noch 1a kommunikations- und bewegungsfähig zu sein.

      Wenn von heute auf morgen alle bewußtseinsverändernden Drogen nicht verboten, sondern wirkungslos wären, bräche das öffentliche Leben komplett zusammen. Neben illegalisierten Drogen und Alkohol beträfe das ja auch alle Psychopharmaka, die verschrieben werden wie Halsbonbons – von Antidepressiva über Angstlöser bis Leistungssteigerungsdrogen. Ich frage mich das öfter mal im Straßenverkehr, auf was für Pillen Leute so unterwegs sind, z.B. Geschäftsreisende in dunkelblauen Autos mit bösen Scheinwerferaugen, die über lange Strecken absurd rücksichtslos fahren, um einzwei Minuten früher irgendwo anzukommen.

      Insofern ist Prävention wichtig, aber ein „Nullkonsum“ illusorisch, ebenso Verbote. Kampagnen, die auf völligen Verzicht setzen, werden keinen Erfolg haben. Gerade in Bayern sollte das wohl auf der Hand liegen.

      Gerade in Bayern hat sich an der idiotischen Drogenpolitik über 4 Jahrzehnte rein gar nichts zum Positiven verändert. Vor knapp 40 Jahren kam (Beispiel) ein Freund wegen 0,schießmichtot Gramm eines aus einer Purpfeife gekratzten Haschischrestes ins Gefängnis. Die Pfeife gehörte ihm nicht mal, die hatte irgendjemand in seinem Auto liegen gelassen. Schon vor 40 Jahren gab es in Bayern auf dem Land prozentual wesentlich mehr Abhängige von harten Drogen als in der Großstadt und auch daran hat sich bis heute nichts geändert.

      Prohibition hat – neben der Einschränkung der Freizügigkeit aller Bürger – immer den Nachteil, daß die damit verbundenen Strafen auch die treffen und deren Leben gründlich versauen, die erst durch die Strafe, nicht durch den Konsum aus der Gesellschaft fallen.

      Oops, das wurde jetzt länglich…

      • Toller Kommentar, danke. Ich glaube nur, dass die Raser keine Pille genommen haben, sondern dass die Geschwindigkeit die Droge ist. Kann ich nachvollziehen. Es ist ein komplettes Armutszeugnis, dass die Mörtler allen Ernstes Drogenbeauftragte ist. Die Frau ist entweder völlig dumm oder sie hat ihre Agenda.

        Deine Hinweise zu Drogen und Religion und Drogen und Leistungsgesellschaft sind auch gut. Endlich einmal ein Grund, religiös zu werden.

        • Ich glaube nur, dass die Raser keine Pille genommen haben, sondern dass die Geschwindigkeit die Droge ist. Kann ich nachvollziehen.

          Geschwindigkeit als Droge – wer kann das nicht nachvollziehen? Ich vermute aber, daß – um Hunderte Kilometer jenseits der 200km/h zu fahren und dabei jeden wegzubeißen, der langsamer fährt – dafür ganz gern mal eine Pille eingeworfen wird. Ähnlich, wie Leute mit 5 Maß Bier im Kopf auch nur mit Hilfe von Kokain noch halbwegs gerade gehen. Es gab irgendwann mal eine Untersuchung auf diversen öffentlichen Toiletten, die höchsten Nasenkaffeewerte wurden nicht am Bahnhof Zoo o.ä., sondern auf dem Oktoberfest gemessen. Hat mir einiges erklärt.

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