„If you’re not outraged, you’re not paying attention“

Jan Rose Kasmir, Demonstration gegen den Vietnamkrieg 1967

None of them made eye contact. They stonewalled me. But the photographer later told me he noticed them shaking.

Staring is power. Santiago de Chile September 2016

Minsk März 2017

Protest gegen die Regierung, Sofia, Bulgarien, November 2013

Woman in red, Gezipark, Istanbul, Juni 2013

Tess Asplund gegen 300 Nazis in Borlänge, Schweden, Mai 2016.

It was an impulse. I was so angry, I just went out into the street. I was thinking: hell no, they can’t march here! I had this adrenaline. No Nazi is going to march here, it’s not okay.

Ieshia Evans, Baton Rouge, Louisiana. Protest nach dem Tod von Alton Sterling Juli 2016

Ich bin menschlich. Ich bin eine Frau. Ich bin eine Mutter. Ich bin eine Krankenschwester. Ich könnte deine Krankenschwester sein. Ich könnte mich um dich kümmern. Unsere Kinder könnten Freunde sein. Wir bedeuten alle etwas. Wir müssen nicht darum betteln, etwas zu bedeuten.

Tupelo, Mississippi 2014

Protest gegen G20, Hamburg, Juli 2017

14. August 2017, Brooklyn, New York City

Notfalls auch wie Danuta Danielsson, Växjö, Schweden, April 1985. An Image that won’t go away


 

Ich weiß nicht, ob Ihnen das auch schon aufgefallen ist: es gibt immer mehr Frauen, die sich still und (fast immer) friedlich militanten Männern in den Weg stellen. Viele wirken dabei entspannt, manche fast heiter.

 

Heather Heyer wollte eigentlich an der Demonstration gegen die Nazis gar nicht teilnehmen, sie hatte Angst. Sie sagte einer Kollegin:

Ich möchte nicht sterben … diese Leute meinen es so ernst.

 

Ich kann nicht schreiben, wie sehr ich solche Haltung bewundere. Ich weiß auch gar nicht, vor welcher Haltung ich mehr Respekt habe –  so überzeugt zu sein, daß es mutig und gelassen macht oder trotz Angst für Überzeugungen einzustehen.

Souverän ist beides.

 


Alle Fotos sind Screenshots, Quelle unter dem jeweiligen Bild
„If you’re not outraged, you’re not paying attention“ war der letzte Facebook-Eintrag von Heather Heyer


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20 Gedanken zu „„If you’re not outraged, you’re not paying attention“

  1. War 2011 in Magdeburg, wo von Faschoseite immer der Toten des Bombenangriffs ’45 mittels Demo „gedacht“ wird.
    Jedenfalls war ich aus Versehen bei so einem mißglückten Durchbruch auf die Faschoroute dabei, so schön mit Pfefferspray was ich zum Glück ned in die Fresse gekriegt hab, da ich mich instinktiv umdrehte und eine ältere Dame machte die Büttel verbal rund wie ein Buslenker. Wortlaut weiß ich nimmer, die gab denen eindrucksvoll zu verstehen, daß die grade was verkehrt machen…

  2. Franziska Schutzbach: Wer von Männlichkeit nicht reden will, soll auch zum Faschismus schweigen

    Männer* fahren gerade die Welt an die Wand. Das ist – empirisch gesehen – leider so. Die allermeiste Gewalt geht von Männern* aus, sei es durch Kriege, sei es im Privaten, in Schlägereien. Sei es an der Spitze von Regierungen, ausbeuterischen Wirtschaftsweisen und Konzernen. Sei es als Anführer fundamentalistisch-religiöser Bewegungen oder durch Faschismus und Terror, wie in den letzten Tagen wieder deutlich wurde.

    Wer nicht spätestens seit den Ausschreitungen in Charlottesville bereit ist, über den Faktor Männlichkeit nachzudenken, macht sich nicht nur lächerlich, sondern mitschuldig. Die hyper-maskulinen Aufmärsche zeigen mehr als deutlich, dass Männlichkeitsphantasmen eine treibende Kraft für ‚White Nationalism’, Faschismus, Populismus und Gewalt sind.

    Omnipotenz scheint ein unhinterfragter Traum vieler Männer*. Sie sind vollgepumpt mit Allmachtphantasmen – gerade dann, wenn sie real keine oder wenig Macht haben. Und sie hinterlassen eine tödliche Spur, wenn sie das Ideal nicht erreichen. Das untergehende Patriarchat ist womöglich gefährlicher als das Patriarchat selbst. So, wie auch das angeschossene Tier besonders gefährlich ist.

    Wir müssen endlich Ernst nehmen, welche Rolle Männlichkeit, der Beweis von Männlichkeit und ihrer Überlegenheit – sei es gegenüber Frauen* oder anderen Männern* – in den meisten Handlungen, Verhaltensweisen, Entwicklungen der Weltpolitik, der Wirtschaft oder in Ideen spielen. Es wird sich sonst nichts ändern. Nie. Zuallererst bedeutet dies, dass Männer* über ihre Geschlechtlichkeit nachdenken müssen. Das ist anspruchsvoll und paradox. Denn Geschlecht kommt in ihrem Subjektverständnis und ihrer Selbsterfahrung als Männer* gerade nicht vor. Anders gesagt: Männlichkeit ist darüber definiert, nicht über Männlichkeit nachzudenken.

    Aber mann* könnte, ja muss es lernen. Männer* müssen für diese Fragen Verantwortung übernehmen. Bisher tun sie das nicht. Oder kaum. Lieber behaupten sie weiterhin, wir bräuchten keinen Feminismus. Oder: Geschlecht spiele in der Welt keine Rolle. Sie weigern sich, über Männlichkeit nachzudenken. Weil sie sich selbst nicht als geschlechtlich wahrnehmen. Männer* sehen sich als „Menschen“ – ein Geschlecht, das haben nur Frauen*. Männer* sind sich gewohnt: Sie repräsentieren das Allgemeine, Frauen* das Besondere. Auch eine Hautfarbe haben nur andere. Kurzum: Weisse Männer* begreifen sich in der Regel als unmarkiert.

    Frauen* haben nun lange genug die Wahrheit nicht gesagt. Wir sollten gegen unsere Mittäterinnen-Rolle revoltieren. … Wir sollten uns weigern, die Trümmerfrauen des Patriarchats zu sein. Und es damit immer wieder aufs Neue zu stützen. Das hier können und wollen wir nicht wieder gut machen, den tödlichen Müll des Patriarchats nicht weiter wegräumen.

    • Der schmale Mann, der einfach dadurch, dass er still dort stand, auf dem Platz des Himmlichen Friedens eine Panzerkolonne aufhielt – was ist mit dem? Was heißt hier Frau, was Mann? Auf die Haltung kommt es an.

  3. „Wir sollten uns weigern, die Trümmerfrauen des Patriarchats zu sein. Und es damit immer wieder aufs Neue zu stützen.“
    Das erkläre mal jemand den Mamas einer (für die CDU/CSU/SPD/FDP und auch Teilen der Grünen und der Linken) „modernen“ bürgerlichen Kleinfamilie, wo beide arbeiten und die Verantwortung für die Kids und das ganze Drumunddran wirklich gleichberechtigt funktioniert. In meiner Kindheit (ich -> 40) war Papa noch Bedarfspapa, also wenn er Bedarf an Gesellschaft mit seinen Kindern hatte…

    Dazu auch Christine Prayon (ab min 21:00): http://cdn-storage.br.de/MUJIuUOVBwQIbtChb6OHu7ODifWH_-bf/_-0S/_Abd_yxy5U1S/170811_1405_radioSpitzen_Salzburger-Stier-2017—Der-Eroeffungsabend.mp3

    • Hm, Frauen haben immer eine Revolution mehr zu absolvieren als Männer.
      Wobei ich mich schon lange frage, ob nicht ein Teil des gegenwärtig präsentierten Feminismus eine Unterart des weiblichen Interesses fürs Bindegewebe ist (bzw. dazu gemacht wird). Darunter fällt die in Überlänge aufgenötigte Quotendiskussion, die nur ohnehin privilegierten Frauen nützt und an den Lebensumständen der sprichwörtlichen Supermarktkassiererin rein gar nichts verändert. Andere durch männliche Verweigerung bedingte Dauerbrenner wie aufgenötigte Familien- und Care-Arbeit verschleißt Frauen in der soundsovielten Generation.

      Erfreulich wäre, würde es endlich bei wesentlich mehr Männern dämmern, daß der gemeinsame Feind toxische Männlichkeit heißt, u.a. in Form amtlicher Nazis. Was genau wollen Sie denn den Mamas einer (für die CDU/CSU/SPD/FDP und auch Teilen der Grünen und der Linken) „modernen“ bürgerlichen Kleinfamilie, wo beide arbeiten und die Verantwortung für die Kids und das ganze Drumunddran wirklich gleichberechtigt funktioniert erklärt wissen? Wie wär’s, das Papas zu erklären – klingt seltsam, nicht wahr? Mama ist nach wie vor und aus seltsamen Gründen eine Komplettzuschreibung für Frauen, Papa ist eine zeitweilige Rolle, was Aufzucht und Hege von Kindern ja auch ist. Familien, in denen berufstätige Frauen nicht unentgeltlich mehr arbeiten als berufstätige Männer, kann man mit der Lupe suchen. Verkauft wird das gern als freie persönliche Entscheidung (er verdient ja mehr und hat so einen anstrengenden Job).

      ……………………………………………………………………….

      Ich hatte gestern ein mich etwas erschütterndes Telefonat, in dem mir für den Beitrag sehr gedankt und er als notwendig bewertet wurde, weil die Ikonografie von Frauen – Mutter und Krankenschwester – bedient wird, mir wurde außerdem die Wirkmächtigkeit der barbusigen Marianne erklärt.

      Blöd dabei nur, daß die französische Revolution bekanntlich in Blut badete, demzufolge die Marianne in meinem Leben keine Rolle spielt, geschweige denn, je Rolemodel gewesen wäre (gar noch als Symbol für Freiheit) und ich weder Kinder noch Florence-Nightingale-Ambitionen habe – konnte ich ihm nicht vermitteln. Der Mann am Telefon will und braucht offenbar Trümmerfrauen und er hat wenig von dem verstanden, was ich mit den Bildern ausdrücken will. Nämlich Respekt für die Souveränität, Gewalttätern zu vermitteln, daß sie nur über jemandes Leiche weitermachen. Ist ja nicht so, daß Männer das nicht auch könnten, man denke nur an den Tank Man.

      Ebenso, wie Angela Merkel anders regiert als männliche Regierungschefs (nein, ich möchte mich *nicht* über Inhalte ihrer Politik austauschen, mir geht es um ihre brusttrommelfreie Art der Machtausübung), haben Frauen andere Möglichkeiten des Widerstandes als Männer, u.a. darauf basierend, daß der wechselseitige Testosteronausstoß entfällt. Es wäre erfreulich, das würde endlich als Qualität und nicht als Makel begriffen, weil: die Welt wäre ein friedlicherer Ort. Nein, Frauen sind nicht die besseren Menschen. Aber sie sind weniger gewalttätig.

      Frauen kämen nicht auf die alberne Idee, sich mit Baseballschlägern und bemalten Schilden zu bewaffnen und aufeinander einzuprügeln wie in Charlottesville. Von Frauen, die Autos als Waffen benutzen, in Menschenmengen rasen und viele Menschen töten wollen, wurde auch noch nicht allzu viel bekannt. Amoklaufende Frauen sind eine Rarität. Die Zahl der von Frauen vom Zaun gebrochenen Kriege ist übersichtlich.

      Der mir wichtigere Text war nicht Mutter und Krankenschwester, sondern – deswegen steht er auch ganz oben – None of them made eye contact. They stonewalled me. But the photographer later told me he noticed them shaking.

      • „Wie wär’s, das Papas zu erklären – klingt seltsam, nicht wahr?“
        Sehnse, so bin ich unbewußt in den Fettnapf gelatscht… Ist natürlich weitaus logischer, das erst dem Papa zu erklären, weil bei dem ist ja dann alles in Ordnung. Ja, es gibt solche Familien, kenne einige ;).
        Jo, „Mama“ ist frau ihr Leben lang, „Papa“ tw. auch, aber eher als Machtposition („Beschützer“, latent gewalttätig).

        Weiß nicht, ob das Absicht war, aus den Bildern oben zeigen, daß frau nur nah genug dran sein muß, da können auch die eigentlich überlegenen Männern nix mehr machen. Die mit dem roten Kleid in Istanbul und die auf dem Bullen-Panzerwagen in Hamburg sind einfach zu weit weg und kriegen deswegen das scheiß Pfefferspray ab.

        Heather Heyer sollte hoffentlich nicht als Warnung in die (us-amerikanische) Geschichte eingehen, daß Haltung zeigen auch mit dem Tod enden kann, weil dann haben die Faschos gewonnen.

        Ob ne „Frauen-Welt“ als Umkehrung des Patriachat gewaltfreier wäre; hm, auch Frau Merkel befehligt „Drecksarbeit“…

        • Ob ne „Frauen-Welt“ als Umkehrung des Patriachat gewaltfreier wäre; hm, auch Frau Merkel befehligt „Drecksarbeit“…

          Ja klar, denn Frau Merkel befehligt im Patriarchat.

          Matriarchate sind keine Umkehrung des Patriarchats, Hugo. Nicht nur die Frauen, auch die Männer leben besser in einer basisdemokratischen Konsensdemokratie. Aber: Einigung ist mühsamer als Durchregieren und vermutlich nur in überschaubar großen Gemeinschaften umsetzbar.

          Zumindest die Kriminalstatistik gibt ihnen recht: Yongning hat selbst für chinesische Verhältnisse eine ausgesprochen niedrige Verbrechensrate aufzuweisen. Totschlag und Mord sind sehr selten, und Fälle von Vergewaltigung sind überhaupt nicht bekannt.

  4. Guten Tag,

    zu Ihrem Eintrag https://dvwelt.wordpress.com/2017/08/14/if-youre-not-outraged-youre-not-paying-attention/#comment-5836:

    Die Marianne (eigentlich Liberté) von Eugène Delacroix

    habe ich aus zwei Gründen erwähnt: Erstens zu belegen, wie sich die Ikonographie verändert hat, zweitens die Rolle ebendieser. Das Gemälde war Jahrzehnte des 20. Jhdts. als Aufdruck der 100-Franc-Scheine im Umlauf

    und vermittelt, was von Staats wegen (und als Zahlungsmittel) sich so unter „La liberté guidant le peuple“ vorgestellt wurde. Das war keineswegs „das Bild“ der französischen Revolution, sondern was und wie sie bereits 30 Jahre danach vereinnahmt (bei Delacroix) und noch später gemünzt wurde.

    Dazu bildet in meinen Augen nicht nur die Abbildung von Ieshia Evans einen Kontrapunkt, sondern auch die Schlagzeile, die Sie verlinkt haben, Zitat: „Ich bin ein Mensch. Ich bin eine Frau. Ich bin eine Mutter.“

    Das war im Übrigen auch ein Thema (nicht zum ersten und nicht zum letzten Mal) auf einem Podium des Journalismusfestival in Perugia im April 2011: „Frauen, Medien und Macht“. Dabei Concita de Gregorio, damals Chefredaktorin von l’Unità, Susanna Camusso, Vorsitzende der Gewerkschaft CGIL, Maria Laura Rodotà vom Corriere della Sera und Irene Tinagli der Universität Carlos 111 in Madrid. Dazu schrieb ich im Oktober desselben Jahres u.a.:

    Da zeigt sich eine Konstante. Concita de Gregorio, Journalistin und Mutter von Vieren, hat so beim Journalismusfestival in Perugia gesprochen, Catrin Schoneville für Wikimedia auf dem blauen Sofa bei der Buchmesse gestern in Frankfurt, Sue Gardner in ihrem Blog im September zur Frage des Weltbildes bei Wikipedia: „mainly well-educated young men in wealthy countries“, sie prägen. Auch das Verhalten von Frauen, das als Rolle wahrgenommen wird und zu nur 7% der Beiträge in einer Wissensplattform führt. Weil sie sich nach Arbeit, Heim und Kindern nicht auch noch die Revolution alleine antun wollen (De Gregorio: „Wenigstens die könnten wir gemeinsam machen“; Schoneville: „Dann tut man sich den Ton nicht auch noch an“). Und warum ist Courage Mutter?

    Ich kann damit leben, dass Sie mir, zusammen mit Erklärbär, coram publico attestieren, ich bräuchte Trümmerfrauen (die Interpretation des Subtextes erspare ich der geneigten Leserschaft, die ist sicher klug genug). Ich kann auch damit leben, dass Sie bei Wiedergabe von Gesprächsinhalten offenkundig sehr selektiv vorgehen. Sie könnten allerdings berücksichtigen, dass unter solchen Vorzeichen ein Gespräch, erst recht eine Diskussion ziemlich schwierig sind.

    Grüße

  5. Am Rande des Themas hier – die Washington Post informiert: Who are the antifa?

    On Monday, President Trump capitulated to the popular demand that he distance himself from his comment that “many sides” were to blame in Charlottesville by explicitly denouncing white nationalism. “Racism is evil,” he appeared to grudgingly concede, “including the KKK, neo-Nazis and white supremacists.”

    A day later, however, Trump reversed course by clarifying that there were “very fine people” at the white power rally, while casting “blame on both sides” including the allegedly “alt-left” antifa.

    Years before the alt-right even had a name, antifascists were spending thankless hours scouring seedy message boards and researching clandestine neo-Nazi gatherings. They were tracking those who planted the seeds of the death that we all witnessed in Charlottesville. Agree or disagree with their methods, the antifa, who devote themselves to combating racism, are in no way equivalent to alt-right trolls who joke about gas chambers. Behind the masks, antifa are nurses, teachers, neighbors, and relatives of all races and genders who do not hesitate to put themselves on the line to shut down fascism by any means necessary.

    It should not have taken the murder of Heather Heyer for so many of us, especially white people, to take seriously the threat of white power that has plagued communities of color for generations. The history of anti-fascist demands that we take seriously the violence of white supremacists. The days of “just ignoring them” are over.

    • Mehr von Susan Bro, Washington Post:

      Speaking on “Good Morning America,” Susan Bro, the mother of Heather Heyer, said the White House had tried to reach her with “frantic” messages, presumably to set up a call with Trump, but added that she would refuse any communications now that Trump has suggested a moral equivalence between the racists, Nazis, and white supremacists in Charlottesville and those protesting them:

      QUESTION: Have you talked to him directly yet?

      SUSAN BRO: I have not. And now I will not. At first, I just missed his calls. The first call looked like it actually came during the funeral. I didn’t even see that message. There were three more frantic messages from press secretaries throughout the day. And I didn’t know why. That had been on Wednesday. And I was home recovering from the exhaustion of the funeral. So I thought, ‘well, I’ll get to him later.’ And then I had more meetings to establish her foundation. So I hadn’t really watched the news until last night.

      And I’m not talking to the president now. I’m sorry. After what he said about my child. It’s not that I saw somebody else’s tweets about him. I saw an actual clip of him at a press conference equating the protesters, like Ms. Heyer, with the KKK and the white supremacists. …You can’t wash this one away by shaking my hand and saying, ‘I’m sorry.’

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