Es war einmal…

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Es war einmal ein Bundesland im Süden unseres Landes, regiert von einem selbstverliebten rückständigen Landesfürsten und seiner Kamarilla. Dort suchten eines Sommers viele Flüchtlinge vor Kriegen und bitterer Not Aufnahme, weil die Zahl der Kriege und die Größe der Not immer weiter gestiegen war und weil die Regentin unseres Landes das Grundgesetz und internationales Recht über ein kleines, dummes und häßliches Gesetz mit dem Namen Dublin gestellt hatte.

Im südlichen Bundesland aber geschah ein Wunder. Trotz der Rückständigkeit und Selbstverliebtheit des Landesfürsten wurden viele der Flüchtlinge in den Dörfern herzlich aufgenommen. Während in anderen Teilen des Landes ihre Unterkünfte in Brand gesteckt wurden, sie selbst dort in Gefahr für Leib und Leben waren und sich besonders in einer Stadt, nennen wir sie Porzellanstadt, jeden Montagabend besorgniserregende Bürger versammelten, einem kriminellen Tunichtgut zuhörten und ihre Dumm- und Häßlichkeiten gegen Flüchtlinge in die Welt brüllten. Denn die Bürger des südlichen Bundeslandes glaubten, daß man seine Nächsten lieben und ihnen in der Not helfen müsse. Sie glaubten das viel mehr als ihr selbstverliebter rückständiger Landesfürst und seine Kamarilla, die doch diesen Glauben als Buchstaben in ihrem Namen trugen.

Man mußte in einem  der Dörfer, nennen wir es Oberunterdingen, freiwillige Feuerwehr, Schützenverein und Blasmusi geradezu davon abhalten, den Flüchtlingen einen großen lauten Empfang zu bereiten, als sie müde von der langen Reise ankamen. Sie fanden Herberge in einem ehemaligen Hotel mit dem ehemaligen Hotelier als ihrem Herbergsvater, direkt in der Mitte des Dorfes und die Landesregierung zahlte ihr Scherflein für Obdach und Nahrung.

Weil der Mensch aber bekanntlich nicht vom Brot alleine lebt, kamen die Oberunterdinger zusammen und überlegten, was die Flüchtlinge sonst noch brauchten und wer der Oberunterdinger sich darum freiwillig und ehrenamtlich kümmern würde, ein jeder nach seinem Geschick und seinen Möglichkeiten. Der Bürgermeister begrüßte das sehr, denn es kostete die Landesregierung kein Geld, er übernahm die Schirmherrschaft über die Ehrenamtlichen und veröffentlichte ihre Meldungen in seinem Amtsblatt. Unter den Ehrenamtlichen waren auch solche, die selbst noch nicht lange dort wohnten und sich nun gebraucht und als Teil des Dorfes fühlen konnten. Es gab nur wenige Oberunterdinger, die mit der Ankunft der Fremden unzufrieden waren und sich lieber der seltsamen Bewegung in der Porzellanstadt angeschlossen hätten. Die aber nahmen an der Bürgerversammlung gar nicht erst teil und wurden auch sonst kaum mehr gehört.

Die Ehrenamtlichen riefen zu Spenden auf und sie kümmerten sich um die Verteilung der reichen Gaben, denn die Flüchtlinge hatten kaum mehr, als sie am Leib trugen. Sie verteilten Kleider, Hausrat, Spielsachen und auch Fahrräder, denn in Oberunterdingen gab es nur wenige Busse am Tag in die nächste Stadt oder zum Bahnhof. Sie brachten den Flüchtlingen die Sprache bei, sie spielten Fußball und kochten und sprachen und aßen mit ihnen, sie halfen ihren Kindern bei den Hausaufgaben, erfuhren so manches über ihre früheren Heimaten in fernen Ländern und vieles andere mehr. Sie halfen den Flüchtlingen auch bei den Terminen und den Briefen des rückständigen Landesfürsten.

Einige der Flüchtlinge zog es zu den Oberunterdinger Bauern und ihren Höfen, weil ihnen im Stall, auf dem Feld und im Garten das Heimweh nicht ganz so sehr in der Seele brannte. Es gab einen Jungen unter ihnen, nennen wir ihn HansimGlück, der nannte die guten Leute, denen er jeden Abend im Stall half und die ihm von ihrer Milch gaben und ihn die Sprache lehrten, bald schon Vater und Mutter. Er hatte noch Vater und Mutter und Geschwister in einem fernen Land mit bitterer Not und die fehlten ihm sehr.

HansimGlück war so freundlich, fleißig und klug, daß der große Müller in der Stadt auf ihn aufmerksam wurde und ihn zur Arbeit anstellen wollte. Das aber war gar nicht leicht, denn der große Müller mußte viele Bittgänge zum rückständigen Landesfürsten tun, bevor er das auch durfte. Nicht nur HansimGlück wollte lieber arbeiten, als Geld vom Landesfürsten zu nehmen, sondern beinahe alle Flüchtlinge im Dorf. Und nicht nur die Oberunterdinger fanden, daß alle Flüchtlinge, die Arbeit hatten und Steuern zahlten, gern und für immer bei ihnen bleiben könnten.

Nun begab es sich aber, daß der Landesfürst unsere Regentin nicht leiden konnte und gern Regent an ihrer Statt geworden wäre. Weil er das aber nicht geworden war, demütigte er sie, wo er nur konnte und brüllte die gleichen Dumm- und Häßlichkeiten in die Welt wie der kriminelle Tunichtgut aus der Porzellanstadt und dessen Anhänger. Zu allem Unglück regierte der rückständige Landesfürst und seine Kamarilla gemeinsam mit der Regentin und ihren Räten unser Land und alsbald stand die Wahl zur nächsten Regierung an. Also rückte die Regentin von ihrer klugen und menschlichen Auslegung des Rechts ab und suchte das Einvernehmen mit dem Landesfürsten. Denn sie wollte selbst gern Regentin bleiben.

Der rückständige Landesfürst, seine Kamarilla und besonders auch ein Rat der Regentin, nennen wir ihn DerMeiser, aber hasste die fremden Flüchtlinge aus tiefstem Herzen und wollte sie so schnell nur irgend möglich wieder loswerden. Weil sie das Grundgesetz und das internationale Recht nicht ändern konnten, erließen sie viele, kleine, häßliche und dumme Gesetze, die den Flüchtlingen und den Ehrenamtlichen im ganzen Land das Leben immer schwerer machten. DerMeiser stellte so wenige amtliche Flüchtlingshelfer ein und bezahlte sie so schlecht, daß sie bald von der mühsamen Arbeit erschöpft waren, er verbot jede Anstellung von Flüchtlingen, die keinen Paß hatten, er setzte seine Geheimpolizisten in die Anhörungen der Flüchtlinge, er verhinderte, daß die Familien von Flüchtlingskindern nachkommen durften, er erklärte Länder im Krieg zu „sicheren Herkunftsstaaten“ und nannte die, die er zurück in den Krieg schickte, „zur Hälfte Verbrecher“ und noch vieles Dummes und Häßliches mehr. Und er verschickte viele gelbe Briefe, in denen zu lesen stand, daß Flüchtlinge binnen eines Monats „freiwillig“ in Krieg und bittere Not zurückkehren müßten, dann würde er auch für ihre Reise bezahlen.

Einen solchen gelben Brief schickte er auch an HansimGlück. Die guten Leute, die HansimGlück Mutter und Vater nannte, mußten ihm nun erklären, daß sein Glück aufgebraucht war und er nicht länger bleiben durfte, denn es war natürlich unter der Würde des Landesfürsten, das selbst zu tun. Der große Müller durfte ihn nicht länger zur Arbeit anstellen, denn HansimGlück war für den Geschmack des Landesfürsten schon viel zu gut integriert, obwohl er keinen Paß hatte. HansimGlück konnte seiner eigenen Familie nun nicht länger das beim großen Müller verdiente Geld schicken und er hatte keines aufgespart, um in ein anderes Land ohne Krieg und bittere Not zu gehen, um dort sein Glück zu suchen.

Und die Moral von der Geschicht? Nein, die ist aus. Es liegt keine Moral in der mutwilligen Zerstörung von jahrelangem, unentgeltlich verrichtetem Bürger-Engagement, zugunsten der Machtgeilheit und wahlbedingten Profilierungswut von Politikern. Die Delegierung staatlicher Aufgaben an die freiwillig und engagiert arbeitende Zivilgesellschaft mit anschließendem Tritt ins Gesicht der Ehrenamtlichen ist unmoralisch und dumm und häßlich. Dumm und häßlich ist auch der Entzug der Arbeitserlaubnis für sans-papier, denn jeder Betrieb wird sich nach einer solchen Erfahrung dreimal überlegen, ob er je wieder einen Flüchtling anlernt, wenn davon auszugehen ist, daß sowieso abgeschoben wird und alles für die Katz war. Vom schändlichen Umgang mit Menschen, die vor unterschiedlichen Arten bitterer Not nach Deutschland geflohen sind, überhaupt gar nicht erst anzufangen.

Und wenn die selbstverliebte Chuzpe unserer rückständigen Politiker nicht gestorben ist und das ist sie nicht, dann lebt sie immer und immer weiter fort.

Bis die Bürger endlich begreifen: „Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
Und ihr Kreuz an zunehmend vielen Stellen nicht mehr machen.


Bild: Ausschnitt aus ‚Der Grossvater erzählt eine Geschichte‘, Albert Anker, 1884, Wikimedia Commons, gemeinfrei. Das Räuberbandenzitat ist etwa 1600 Jahre alt und stammt von Augustinus von Hippo.


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13 Gedanken zu „Es war einmal…

  1. Prof. Bade: „Integration von Flüchtlingen, das ist keine entspannte Rutschpartie zum fröhlichen Straßenfest, sondern harte Arbeit.

    Zur Flüchtlingskrise allgemein sagte der Professor, wann, wo und wie Flüchtlingsstrom einsetzen würde, das war nicht abzuschätzen, „aber dass er kommt, das war klar“. Soziale, ökologische, ökonomische, klimatische, religiöse und politische Auseinandersetzungen seien weltweit Nährboden für Flucht. Das größte Problem dabei sei, das viele Flüchtlinge oft nicht den Ausbildungsstand der aufnehmenden Gesellschaft hätten. „Nachholende Integration durch Bildung ist aber möglich.“ Bildung sei von Anfang an wichtig und egal, wie die Aussicht auf Bleiberecht stünden.

    Zum Thema „Akzeptanz und Abwehr“ sagte Professor Bade, er habe Hochachtung vor Bundeskanzlerin Merkel. Mit ihrem „Wir schaffen das“ habe sie viele Ehrenamtliche aktiviert. … „Eine schrumpfende, aber umso lärmendere Gruppe von Kulturpessimisten, die den Untergang des Abendlandes wittern malen den Teufel an die Wand. Unsere alternde Gesellschaft braucht aber Einwanderung“

    „Unsere Kommunen können Integration. Die machen das seit der Vertreibung nach dem zweiten Weltkrieg. Ob Gastarbeiter oder Spätaussiedler – unsere Kommunen haben das immer geschafft. Die brauchen keine Ratschläge, aber sie brauchen Geld.

    Der Professor weiter: In ganz Deutschland hätten auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise Ehrenamtliche angepackt und den „schwimmenden Behörden den Arsch gerettet“. Professor Bade nannte dies eine „Sternstunde der Demokratie“. Das Ausland habe 2015 dann fassungslos auf Deutschland geblickt, wo brennendes Engagement auf brennende Unterkünfte traf. 2016 sei man jetzt auf einem „Alltagsplateau“ gelandet. Die Aufgaben der Ehrenamtlichen hätten sich gewandelt, sie würden sich jetzt oft im Behörden- und Gesetzesdschungel aufarbeiten.

    „2016 schienen die Warnungen vor einem Kippen der Stimmung zur selbsterfüllenden Prophezeiung zu werden, auch Dank Boulevard und sozialer Netzwerke“. so der Professor. Man müsse den Rechtsstaat so aufstellen, dass er Gefährder nicht nur beobachte, sondern auch bekämpfen könne. „Aber Sicherheit schafft man nicht dadurch, dass man jeden Flüchtling misstrauisch beäugt.“

    Seine Devise für die Zukunft: „Helfen, retten, teilen, der Stimmungsmache widerstehen und voneinander lernen – sonst ist humanitäres Verhalten am Ende. Die Willkommenskultur der Bürgerschaft war ein echtes Leuchtfeuer.“

    • Diese Fürsorglichkeit beschränkte sich nicht nur auf Reisen der eigenen Staatsbürger nach Afghanistan (dem geneigten Leser besser bekannt als „sicheres Herkunftsland“), sondern galt auch für deren Reisen nach Libyen (ein Land, in dem alle europäischen Regenten nun sehr viel Hilfe zur HansimGlück-Abwehr leisten wollten, damit HansimGlück nicht nahe dem Ziel seiner weiten Reise noch gar im Mittelmeer ertrinken müßte) und nach Pakistan, wohin HansimGlück nun von DerMeiser zurückexpediert werden sollte.
      Denn im sehr speziellen Grundgesetz und fast noch spezielleren internationalen Recht dieser überaus fürsorglichen Räte schien nichts von der Menschen- sondern nur etwas von der Deutschen-Würde zu stehen.

    • Fürwahr, kein Märchen, sondern bittere Wirklichkeit. HansimGlück hatte 3 Wochen später das südliche Bundesland und das ganze Land zu verlassen, so wollte es der selbstverliebte und rückständige Landesfürst und seine Kamarilla. Und es war noch sehr fraglich, ob ein Widerspruch gegen den dummen und häßlichen gelben Brief etwas bewirken und zum Besseren wenden oder nur den Advokaten nähren sollte. Seine landratsämtliche Erlaubnis, beim großen Müller zu arbeiten, wäre noch ganze 3 Monate gültig gewesen und die guten Leute setzten alles daran, damit er wenigstens nicht ohne jeden Heller fortgeschickt würde.

  2. Fabio Ghelli, Mediendienst Integration: Wie ist die Sicherheitslage in Afghanistan?

    Deutschland und andere EU-Staaten wollen abgelehnte Asylbewerber aus Afghanistan verstärkt abschieben. Die Sicherheitslage im Land ist aber so prekär wie lange nicht mehr. Fast 3.500 Zivilisten sind 2016 bei Angriffen ums Leben gekommen. Internationale Organisationen warnen: Abschiebungen können Spannungen in Afghanistan weiter verschärfen.

    Allein aus Deutschland gab es 2016 nach Angaben des Bundesinnenministeriums 67 Abschiebungen und rund 3.300 „freiwillige“ Ausreisen im Rahmen des REAG/GARP Programms. Zum Vergleich: 2015 wurden aus Deutschland neun Personen zwangsweise nach Afghanistan zurückgeführt, 309 sind „freiwillig“ gegangen. Auch Schweden und Norwegen schieben deutlich mehr Afghanen ab: 2016 hat sich in beiden Ländern die Zahl der Rückführungen nahezu verfünffacht.

    Doch die Sicherheitslage in Afghanistan wird immer prekärer, sagen internationale Organisationen. Im Dezember 2016 schrieb das UN-Flüchtlingswerk UNHCR in einem Bericht, dass sich die Situation im Laufe des Jahres „deutlich verschlechtert“ habe. … Die Zahl der zivilen Opfer erreichte 2016 nach Angaben der Unterstützungsmission der Vereinten Nationen in Afghanistan (UNAMA) einen neuen Höhepunkt: Fast 3.500 Todesopfer und rund 8.000 Verletzte. Eine Einteilung in sichere und unsichere Regionen lehnt der UNHCR ab.

    Neben abgelehnten Asylbewerberbern, die aus der EU zurückkehren, muss Afghanistan auch immer mehr afghanische Flüchtlinge aus Pakistan und dem Iran aufnehmen. Allein im Jahr 2016 sind aus diesen zwei Ländern laut Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) fast 700.000 Menschen nach Afghanistan zurückgekehrt. Nach steigenden sozialen Unruhen haben beide Länder den Druck auf die afghanischen Flüchtlinge erhöht, damit sie in die Heimat zurückkehren.

    Thomas Ruttig, Ko-Direktor des „Afghanistan Analyst Networks“, bemängelt zudem den Umgang mit abgeschobenen Afghanen: Obwohl sie von Vertretern der deutschen Botschaft und der IOM am Flughafen in Kabul in Empfang genommen werden, bekämen sie im Anschluss keine Unterstützung bei der Wiedereingliederung in das Land.


    • Screenshot bei pro asyl, Twitter

      Lesenswert dazu der Artikel von pro asyl: Mehr zivile Opfer, mehr Vertriebene: Afghanistan wird immer unsicherer

      Die von UNAMA erhobenen und veröffentlichten Zahlen zeigen die bedenkliche Entwicklung der Sicherheitslage in Afghanistan klar auf – die tatsächliche Anzahl an zivilen Opfern könnte aber noch deutlich nach oben abweichen: Damit ein Opfer in die Statistik einfließt, setzt UNAMA voraus, dass das Ereignis aus drei unabhängigen, überprüfbaren Quellen bestätigt wird – in umkämpften oder von Milizen kontrollierten Gebieten kaum möglich.

      Einen Eindruck, wie viel höher die wirkliche Anzahl an zivilen Opfern liegen könnte, liefert zum Beispiel der Report eines einzelnen Notfallkrankenhauses in Kabul, in dem alleine von Januar bis Juni 2016 1.592 Anschlagsopfer behandelt wurden. UNAMA zählte für das gesamte Land in diesem Zeitraum 5.166 zivile Opfer.

      In fünf von acht Regionen Afghanistans hat die Zahl der zivilen Opfer zugenommen, sie ist landesweit auf sehr hohem Niveau. Signifikant ist dabei z. B. der Anstieg in der Region Zentralafghanistan. Dort liegt auch die Hauptstadt Kabul, die zunehmend von Anschlägen erschüttert wird.

      Lediglich in der Region »Central Highlands«, die die Provinzen Bamiyan und Daikundi umfasst, ist die Zahl der zivilen Opfer in absoluten Zahlen vergleichsweise gering – das hängt aber auch mit der geringen Fläche und Einwohner*innenzahl zusammen: Nur rund 900.000 der über 33 Millionen Einwohner*innen Afghanistans leben in diesen zwei Provinzen. Auch dort ist die Zahl der zivilen Opfer aber gestiegen, sie hat sich im Vergleich zu 2015 nahezu verdoppelt (98 Prozent Zuwachs).

    • Das Internationale Rote Kreuz zum „sicheren Herkunftsland Afghanistan“ voller „inländischer Fluchtalternativen“, 8.2.2017:

      Six staff members of the International Committee of the Red Cross (ICRC) have been shot and killed in Afghanistan. Two staff members are unaccounted for.

      The team, composed of three drivers and five field officers, was on its way to deliver much-needed livestock materials in an area south of the town of Shibergan in Jawzan province. Their convoy was attacked by unknown armed men.

  3. Weil aber HansimGlück sehr großes Glück hatte und weil die guten Leute, die er Vater und Mutter nannte, noch viel besser als gut waren, kam es zu einer überraschenden und vorläufig glücklichen Wendung.

    HansimGlück sprach in Begleitung der guten Frau, die er Mutter nannte, im Landratsamt vor und fand dort Gehör bei einem wohlmeinenden und milden Beamten des selbstverliebten und rückständigen Landesfürsten, der ihm wahrlich guten Rat erteilte: wenn HansimGlück einen Advokaten mit der Einreichung einer Klage gegen den dummen und häßlichen gelben Brief beauftragen würde, der damit einen Aufschub seiner drohenden Ausreise erzielen könne, würde der wohlmeinende und milde Beamte die Arbeitserlaubnis um ein ganzes halbes Jahr verlängern. Und wenn HansimGlück noch viel mehr Glück hat, als gemeinhin für einzelne Menschen vorgesehen ist, und sehr fleißig die Landessprache erlernte, dann könne er vielleicht gar noch bei einem Meister in die Lehre gehen und dann während der Lehrzeit und zwei weiteren Jahren im südlichen Bundesland des selbstverliebten und rückständigen Landesfürsten bleiben.

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