Kalauerhölle #Schweinefleischpflicht

Kalauerhölle

 

Nach dem vom rechtsradikalen Martin Henriksen angezettelten Frikadellenkrieg im dänischen Randers zieht nun die CDU in Schleswig-Holstein nach und fordert eine Schweinefleischpflicht in Kantinen, Schulen und Kitas.

Die führt jedenfalls direkt in die Kalauerhölle, kleine Auswahl:

Jetzt will die Nord-CDU Kantinen, Kitas und Schulen dazu verpflichten, Schweinefleisch anzubieten. Das Schnitzel als panierte Säule unserer Kultur?

Die haben doch einen an der Pfanne.

Dem Kulturkampf ein Schnitzel schlagen.

 

„Club Mett“. „Steakholder“. „Wurst Case Scenario“. „Grillabendland“.

Lustige Schweinereien an allen Tagen, außer Mettwochs!

 

Deutschlands Identität wird nun also auch in der Kantinenschlange verteidigt.

 

Die CDU hat auch das mit dem Hacktivismus falsch verstanden.

 

#CDU Nord will den #Schweinestaat. Wie sich die Zeiten ändern. Was früher ultralinks war, ist heute ultrarechts.

 

Ich sag ja: Jeden Tag wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben.

 

Da bekommt die Redewendung „Schwein gehabt“ eine ganz neue Bedeutung … #Leidkultur  neeneenee #piggyday

 

Keine Säue vor die Perlen werfen!

 

Es gibt noch Sachen, für die es sich lohnt, zu kämpfen: Volk, Mett, Vaterland.

 

Keine Schweinsfaxn bitte!

 

OK, einen noch: „Die Würste des Menschen ist unantastbar

 

Na, wenn das nicht mal zur jüngst getorteten Beatrix von Storch passt

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29 Gedanken zu „Kalauerhölle #Schweinefleischpflicht

  1. Menno, ich wollte heute voll die Revoluzzerin in der Fastenzeit raushängen lassen und ne Currywurscht brutzeln, und plötzlich macht das gar keinen Spaß mehr. Jetzt gibt’s Anarcho-Kaiserschmarrn.
    Grüßle, Diander

    • Das ist jetzt aber ein heftiger Bewußtseinswandel, so von lekker Currywurscht zu Anarcho-Kaiserschmarrn…;-)…
      Ich könnte ja den Sprung von Currywurst zu Gemüsecurry nachvollziehen, aber Sie orientieren sich geschmacklich gleich am tortalen Krieg?

        • Mist. Nudeln vielleicht? Nudeln gehen immer, nein? (meine aktuelle Kaiserschmarrn-Aversion liegt vermutlich daran, daß ich es vorhin – in Ermangelung von Brot – mit Pfannkuchen probiert habe und die nicht sehr gut waren)


          Beim Umgang mit der Torte zeigt die AfD ihr hässliches Gesicht

          Wenn jemand getortet wird, hat er zwei Möglichkeiten: Die Torte weglächeln a la Guttenberg oder sich selber zum Trottel machen. Die AfD hat letzteres gewählt.

          Sie fiel über den Tortenwerfer her, verprügelte ihn nach dessen Aussage, rief die Polizei. Die Polizei ermittelt jetzt nicht nur gegen den Tortenwerfer wegen Beleidigung, sondern auch gegen die Teilnehmer der AfD-Versammlung wegen des Verdachts auf schwere Körperverletzung. …

          Doch dann ging die AfD weiter – und das lässt tief blicken in den Charakter der Partei.

          Peng Collective vs. AfD „Man wirft eine Torte rein und bekommt Morddrohungen zurück“

          Wie hat Frau von Storch auf Sie reagiert?

          Sie hat mich sehr wütend angeschaut. Dann hat sie mit Hundeblick für die Handykamera ihres Kollegen posiert. Außerdem hat sie mich fotografiert und beide Bilder auf ihrer Facebookseite gepostet – unter Nennung meines Namens.

          Dort sammeln sich nun Kommentare mit meiner Adresse, meiner Telefonnummer und Aufrufe, mich umzubringen oder zu verprügeln. Das an sich ist ja wenig überraschend – aber es wird dort einfach so stehen gelassen. Gestern hat mich ein Mann mit „Heil Hitler“ angerufen und gedroht, mir seine Kameraden vorbeizuschicken, die mich hinrichten. Ich habe jetzt Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

          • Nudeln gehen immer, nein?
            Nein, nach 10 + x Jahren mit Kind gehen Nudeln nicht mehr immer. Nur manchmal. Irgendwann ist basta mit pasta.

            Zur AfD und dem hässlichen Gesicht (haben die auch eine Schokoladenseite? Wohl nicht mal mit Schokosahnetorte…) Man sollte ja immer positiv denken, daran und allem anderen fehlt es der AfD. Irgendwo habe ich sinngemäß den Kalauer gelesen: „Frau Storch hatte noch sehr viel Glück, denn zuerst wollte der mutmaßliche Werfer einen Marmorkuchen verwenden“ .

            Ein anderer Kalauer zu Schweinefleischpflicht sei noch ergänzt, mit schönem Gruß an die Schachnerin. -> Diskriminierend!

          • Fabian Warislohner, Netzpolitik: Von Storch postet Namen und Bild des Tortenwerfers auf Facebook: Auf den Pranger folgen Morddrohungen

            Beatrix von Storch hat ihren mutmaßlichen Tortenwerfer mit Bild und vollem Namen am Sonntagabend an den Facebook-Pranger gestellt. Damit verstößt von Storch wohl nicht nur gegen den guten Geschmack einer Torte: Sie verletze auch die Persönlichkeitsrechte des Aktivisten vom „Peng!“-Kollektiv, so der Medienanwalt Ansgar Koreng gegenüber netzpolitik.org. … Von Storch kommentiert den Tortenwurf auf Facebook: „Wer keine Argumente hat, der zündet Autos an. Oder schmeißt mir Torten ins Gesicht.“ In ihrem Beitrag lädt sie auch ein Bild vom Aktivisten P. hoch und nennt dabei seinen vollen Namen …

            Zum einen dürfte dies das Namensrecht sowie das Recht am eigenen Bild des Aktivisten (§ 23 Abs. 2 Kunsturhebergesetz) verletzen. Nach Auskunft Korengs habe sich der Aktivist durch den Tortenwurf zwar in die Öffentlichkeit begegeben, was ihn zum Ziel der Berichterstattung macht. Eine identifizierende Berichterstattung sei jedoch unzulässig, wenn ihr eine Prangerwirkung zukommt. …

            Zum anderen lassen sich mit dem Namen weitere Details herausfinden: Gestern Abend schreibt ein Unbekannter P.s Adresse sowie Telefonnummer unter das Bild. Inzwischen sind diese Kommentare nicht mehr zu sehen. Unklar ist, ob sie von Storch oder von Zuckerberg gelöscht wurden. Was bleibt, sind Foto und Name des Aktivisten auf von Storchs Facebook-Seite – und die vielen Gewalt- und Morddrohungen, die P. nun erreichen. Am Telefon werde von Hinrichtung gesprochen, auch nationalsozialistische Ausrufe muss er sich anhören sowie massenhaft per SMS und Mail lesen.

          • Dazu gibt es seit kurzem einen wordpressaccount, -> Tortenbefehl
            „Auf die Frage, ob die Aktion notwendig gewesen sei und ob das nun Alltag werden solle, sagte der Aktivist:
            “Kein Aktivist will einen Politiker torten. Ich will das auch nicht. Aber zur Ultima Ratio gehört der Einsatz von Sahnetorten. Und derzeit ist der Gebrauch von Torten das moralische Gebot der Stunde. Der Tortenwurf ist letztes Mittel am Grenzbaum zur Unmenschlichkeit und dringlichster Ausdruck direkter Demokratie.”
            Die Aktivisten betonten zudem, Kinder würden auch in Zukunft aus Rücksicht vor der Menschenwürde nicht getortet werden.“
            Die Kommentare darunter sind vielsagend.

  2. Im TTIP-Leseraum darf man nichts aufschreiben, man darf mit niemandem über Inhalte reden. Die einzige Möglichkeit, die übrig bleibt: moderner Ausdruckstanz. Klaus Knollinski tanzt die TTIP-Dokumente.

  3. Von der möglichen Wahl kurz zurück zur Schweinepflicht, Hristio Boytchev, Correct!v: Wo die MRSA-Schweine wohnen

    Unsere Kollegen von „Investigative Reporting Denmark“ haben in einem langwierigen Gerichtsverfahren durchgesetzt, dass einzelne Schweineställe, auf denen MRSA nachgewiesen wurde, veröffentlicht werden. Die Daten liegen für 2014 vor. Die Agrarlobby hatte sich dagegen gewehrt.
    MRSA ist wohl der bekannteste resistente Keim. Viele Menschen haben ihn auf der Haut, ohne dass sie es überhaupt merken. Erst wenn das Bakterium über Wunden oder durch Schleimhäute in den Körper gelangen, wird es gefährlich. In Krankenhäusern kann MRSA bei geschwächten Patienten, etwa nach Operationen, gefährliche Wundinfektionen auslösen.

    In Dänemark kommt MRSA ungefähr in zwei Drittel aller Schweineställe vor. Das Recherchebüro „Investigative Reporting Denmark“ hat jetzt einen Prozess gewonnen, in dem der dänische Bauernverband dazu gezwungen wurde, Stall für Stall offenzulegen, wo MRSA vorkommt. Die Agrarvertreter hatten sich dagegen gewehrt und Datenschutzargumente vorgebracht.

    In Deutschland dürfte die Quote ähnlich hoch sein – aber hierzulande sind die Infektionsraten einzelner Tierställe und deren Antibiotikaverbrauch nicht öffentlich zugänglich. Eine transparente Analyse möglicher Gefahren wird so verhindert.

  4. -> politwi , ein Forschungsprojekt am Institut für Informationssysteme (iisys) der Hochschule Hof, untersucht die meistfrequentierten aktuellen Tweets. Danach liegt „Schweinefleischpflicht“ -> aktuell vor „NPD-Verbot“. Bravo.

  5. Schwein muss sein, beiß‘ ‚rein! Ich bin ja prinzipiell gegen jede Form von Zwangsernährung, aber so manchen vollschwartigen Politschweine-Hirnies müsste man doch eine Zwangsdiät à la Clockwork Orange verordnen, nämlich:
    Permanentberieselung mit dem eigenen geistigen Dünnpfiff, das Ganze unter erzwungenem Dauerverzehr von angegammeltem Schweinemett, Vollfettstufe, musikalisch untermalt von unserer Nationalhymne in 100 Phon. Der Rinderwahn lässt grüßen!

  6. Ein Tweet von Leo Fischer, Titanic
    mit einem Gedicht von Thomas Gsella (deswegen bei Facebook gesperrt)

    Der deutsche vs der arabische Mann

    Der Deutsche ist ein guter Mann:
    Er hält die Frau in Ehren.
    Er zündet Flüchtlingsheime an
    Und gründet Bürgerwehren.

    Der Araber kennt Goethe nicht
    Und Kraut und Schinkenhäger
    Der deutsche Mann liebt das Gedicht
    So wie den Baseballschläger.

    Die Araber sind alle gleich.
    Sie sind nun mal arabisch.
    Der deutsche Mann ist engelgleich.
    Gut, wahr und schön, kurz: arisch.

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