Facebook und die Perlen aus Freital

NeueAllotria0002h

Schilda, Biedermeier – suchen Sie sich was aus:

Facebook sperrte die Dokumentation der „Perlen aus Freital

Am Donnerstag vergangener Woche nun hat Facebook den Auftritt der „Perlen auf Freital“ überraschend gesperrt. „Offenbar entsprechen auf deiner Seite gepostete Inhalte nicht den Nutzungsbedingungen von Facebook und den Gemeinschaftsstandards“, hieß es zur Begründung. „Daher wurde deine Seite auf unveröffentlicht gesetzt.“ Mit den Bedingungen und Standards werde sichergestellt, „dass Facebook auch weiterhin eine sichere und respektvolle Umgebung bleibt.“ Nachfragen des Tagesspiegels zu dem Vorgehen ließ Facebook unbeantwortet.

Ersatzhalber der Blog der Perlen:

Am 18.2. bekamen wir von Facebook die automatisierte Nachricht, dass unsere Seite dort auf “Nicht veröffentlicht” gesetzt wurde, da wir gegen die Nutzungsbedingungen, bzw. die Gemeinschaftsstandards verstoßen würden.

Hier noch einige Reaktionen aus der Politik:

Wie es mit uns weiter geht? Zum Glück haben wir hier auch alles dokumentiert. Wir werden wahrscheinlich kurzfristig das Blog auf eine selbstgehostete Domain umziehen, um zukünftig gegen solche Angriffe gewappnet zu sein.

Falls der Einspruch auf Facebook abgelehnt wird, sind wir auch dort in Kürze wieder mit einer neuen Seite vertreten.

Wir benötigen eure Hilfe!

Ansonsten: besser ohne Worte, würde unflätig.

Advertisements

5 Gedanken zu „Facebook und die Perlen aus Freital

  1. Das Grundproblem besteht vielleicht darin, dass eine private Firma, die vor allem Daten sammelt, um daraus Geld zu machen, eine solche Stellung erreicht hat, dass Politiker hilflos fragen, warum die Firma denn dies oder das sperrt. Facebook müsste verstaatlicht werden, oder vergesellschaftet, wie das heute heißt. Facebook hat längst eine Stellung inne, die viel zu wichtig und zu machtvoll ist, als dass man sie so weiterlaufen lassen könnte. Dass Facebook existiert, zeigt schon das ganze Ausmaß der kapitalistischen Verseuchung.

    • Zustimmung, aber.
      Ich kann mir mühelos vorstellen, daß auch unter Vergesellschaftlichung oder Verstaatlichung, ohne Datenkrakismus und kapitalistische Verseuchung in ähnlich doppelmoralischer Weise gelöscht würde.
      Man tötet einfach gern die Boten.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s